Allianz pusht Bayern mit 110 Millionen

12.02.2014 13:10 von Teamsportbedarf.de
Tags: Allianz Mannschaft FC Bayern Uli Hoeneß Adidas Audi Karl-Heinz Rummenigge Infrastruktur Jugendbereich Nachwuchsbereich Allianz-Arena Bundesliga

Sind die Bayern nun endgültig unschlagbar? Der finanziell sehr stark aufgestellte Klub soll nun erneut einen dicken Batzen Geld bekommen, denn der Versicherungskonzern „Allianz“ will erneut rund 110 Millionen Euro in den Verein pumpen. Damit könnte der Anteilseigner immerhin 8,33 Prozent des FCB sein Eigen nennen. Allerdings wurde gleich gesagt, dass diese Summe nicht in die Mannschaft fließen wird.

"Für den FC Bayern ist dies heute ein großer Tag", so Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß: "Wir haben diese Entscheidung einstimmig im Präsidium und Verwaltungsbeirat des Vereins getroffen. Es ist ein Traum - wir sind sehr stolz darauf, zeigt dies doch die Stärke dieses Vereins." Die Allianz war bereits der dritte Anteilseigner beim deutschen Rekordmeister. Adidas machte 2001 rund 75 Millionen Euro locker (10%) und 2009 bezahlte Audi ca. 90 Millionen Euro für gut 9%. Durch die Kapitalerhöhung haben nun alle 3 Anteilseigner rund 8,33%, die absolute Mehrheit von 75% hält natürlich weiterhin der FC Bayern München e.V.

Erste Andeutungen machte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bereits vor rund einer Woche. "Wir könnten noch Anteile verkaufen, ich würde das nicht zur Gänze ausschließen", sagte er. Mit den Millionen soll nun die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, doch sicherlich wird auch der ein oder andere Euro in neue Kopfballpendel oder Ballpumpen gesteckt werden. Vor allem soll aber der Jugend- und Nachwuchsbereich profitieren, doch auch die Allianz-Arena wird sicherlich etwas modifiziert werden. "Das Stadion wäre damit schuldenfrei", so eine offizielle Klub-Mitteilung.

Mit diesem Deal bestätigen die Bayern noch einmal ihre extrem komfortable finanzielle Situation. Viele Klubs in der Bundesliga werden mit großem Neid nach München schauen, denn Klubs wie Hamburg oder Schalke müssen in diesen Tagen fast jeden Euro zwei mal umdrehen.


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