Boateng muss nicht unters Messer

12.10.2013 12:07 von Teamsportbedarf.de
Tags: Kevin-Prince Boateng FC Augsburg Knie Ulrich Boenisch Ralph Frank Meniskus Knorpel Behandlung Horst Heldt Kreuzbandriss

Der Schalker Kevin-Prince Boateng hat immer wieder mit Knieproblemen zu tun. Im Spiel gegen den FC Augsburg bekam er erneut einen Schlag, sodass das Knie prompt angeschwollen war. Nun begab sich der ehemalige Mailänder zum Knie-Spezialisten Dr. Ulrich Boenisch, der entschied, dass die Verletzung konservativ und ohne OP behandelt werden sollte.

Aktuell hält sich Boateng in München beim ehemaligen BVB-Physio Ralph Frank auf, der ihn nun rund um die Uhr behandelt, damit der Offensivallrounder beim nächsten Spiel der Schalker gegen die Jungs in den Leibchen der Braunschweiger wieder mit von der Partie sein kann. Vor allem soll dabei an Boatengs Körperstatik gearbeitet werden, sodass der Druck beim spielen nicht immer voll auf dem Meniskus und dem Knorpel lastet.

„Es gab bereits deutlich positive Effekte. Alle sind zuversichtlich, dass die Behandlung anschlägt“, so Schalkes Manager Horst Heldt. Frank gilt vor allem bei Bundesliga-Vereinen als Spezialist für schwierige Fälle, der schon mit ein wenig Sporttape kleine Wunder bewirken kann. Leider hapert Boateng immer wieder mit seinem linken Knie, denn dieses musste bereits einen Kreuzbandriss und zwei Meniskuseinrisse wegstecken. „Das ist meine Schwachstelle“, so der Deutsch-Ghanaer. In einigen Tagen wird der Schalker dann wieder in Gelsenkirchen sein und erst gegen Ende der Woche wird dann entschieden, ob es bereits für einen Einsatz gegen Braunschweig reichen wird.


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