Die Transfer-Flops der Bundesliga

30.11.2012 12:05 von Teamsportbedarf.de
Tags: Trainer Fußbälle Zeit Kondition Tor Fußballtrainer Kapitän

Die ersten 17. Spiele der 50. Bundesliga-Saison neigen sich dem Ende zu. Wir haben dies zum Anlass genommen, um einige Transfers der Klubs noch einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Präzise geht es um die Herren, die die Erwartungen an ihre Person ganz und gar nicht erfüllen konnten. Im Folgenden sind die größten Transfer-Flops noch einmal kurz zusammengefasst:

Junior Fernandes (Bayer Leverkusen)
Bayer musste rund 3,5 Millionen Euro für den Chilenen hinblättern. Bislang bringt dieser es aber nur auf wenige Spielminuten, da Scorer Kießling die Fußbälle einfach sicherer im gegnerischen Kasten unterbringt. „Ich kann nicht sagen, wie viel Zeit er noch braucht. Aber sicher ist, dass wir ihm weiter helfen müssen“, so Trainer Sami Hyypiä.

Andrey Voronin (Fortuna Düsseldorf)
Für 500.000 Euro kam Voronin überraschend zur Fortuna, jedoch verbreitet er aktuell nur Lustlosigkeit. Dem Oldie fehlt die Motivation und auch neben dem Platz macht er leider zu oft auf sich aufmerksam. Ein Abschied im Winter ist nicht auszuschließen.

Felipe (Hannover 96)
Mit großen Erwartungen und Vorfreude überwies Hannover 2,5 Millionen Euro für den Verteidiger Felipe. Der verletzungsanfällige Brasilianer kam jedoch nur zu 7 Einsätzen (abgehalten durch Nagelbettentzündung, Mandelentzündung, Muskelfaserriss und zuletzt eine Hüftoperation).

Aristide Bancé (FC Augsburg)
Auch Bancé hat seinen neuen Arbeitgeber „nur“ 500.000 Euro gekostet. Scheinbar hat der bullige Stürmer in der Wüste jedoch seine Fähigkeiten verloren. Neben der Kondition und Ausdauer fehlt es dem ehemaligen Mainzer an allem, was einen Knipser ausmacht.

Tunay Torun (VfB Stuttgart)
Dieser Flop hat den VfB immerhin nichts gekostet, da der Youngster ablösefrei aus Berlin ins Schwabenländle gekommen war. Durch eine Muskelverletzung bringt er es bislang auf schlappe 5 Einsätze, in denen er weder ein Tor , noch eine Vorlage beisteuern konnte. Seine Durchschnittsnote von 4,2 spricht da eine ganz klare Sprache.

Tim Wiese (TSG 1899 Hoffenheim)
Der wohl größte Fehleinkauf der Liga  ist wohl Tim Wiese. Der Ex-Bremer wurde in Hoffenheim sogar Kapitän, jedoch waren seine Leistungen meist nur Drittliga-Niveau. Aktuell ist er wieder verletzt, jedoch hätte Fußballtrainer Markus Babbel den Platz zwischen den Pfosten wohl sowieso dem Nachwuchsmann Casteels zugesprochen.


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