Effenberg neuer Schalke-Trainer?

28.04.2013 20:06 von Teamsportbedarf.de
Tags: Hamburger SV Champions League Jens Keller Koordinationsleiter Trainingsplatz Horst Heldt Clemens Tönnies Trainerfrage Armin Veh Sprinttraining Effenberg Mario Götze

Die Schalker konnten den Hamburger SV soeben mit 4:1 abfertigen und festigen somit den wichtigen 4. Platz. Die Champions League ist also weiter greifbar, doch schon kurz nach Abpfiff kam nun ein erstaunliches Gerücht in Umlauf. Noch sitzt Jens Keller auf der Trainerbank in Gelsenkirchen, doch angeblich soll S04 daran interessiert sein, dass Stefan Effenberg ab der kommenden Saison die Koordinationsleiter auf dem Trainingsplatz platziert.

Der 44-Jährige soll inzwischen der Top-Kandidat auf den Job sein. Unter anderem soll sich der Tiger bereits mit Manager Horst Heldt und Klub-Boss Clemens Tönnies getroffen haben, um erste Details zu besprechen. „Wir haben in der Trainerfrage einen klaren Plan. Und werden danach vorgehen“, hielt sich Tönnies noch sehr bedeckt.

Bis vor einiger Zeit war der Frankfurter Armin Veh noch der Wunschkandidat auf Schalke, allerdings verlängerte dieser zuletzt seinen Vertrag bei den Hessen. Effenberg wäre jedenfalls ein Typ, der den Schalkern den richtigen Weg weisen könnte. Als ehemalige Kapitän der Bayern konnte er immerhin die Champions League und 3 Meistertitel gewinnen.

Lediglich die Erfahrung als Trainer fehlt dem Tiger noch. Seit 2012 ist der 44-Jährige im Besitz eines Trainerscheins, doch hat er noch nie das Sprinttraining bei einem Verein selbst geleitet. Schon im letzten Herbst sollen die Schalker mit Effe Gespräche geführt haben, doch bislang wollte der Kämpfer selbst noch keinen konkreten Hinweis geben. „Ich beteilige mich generell nicht an Spekulationen“, so Effenberg.

Zuerst gilt es für Schalke nun, den 4. Platz unter Dach und Fach zu bringen. Sollte das gelingen, dürften sicherlich auch die Chancen für Jens Keller steigen, der die Königsblauen immerhin auf dem 7. Platz übernommen hat und nun die Königsklasse anstrebt. Noch ist wohl nichts entschieden, doch hat man bereits am Beispiel Mario Götze gesehen, dass mögliche Transfers oft schneller publik werden, als es den Beteiligten lieb ist.


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