Hat Bremen ein Trainer-Problem?

01.03.2013 10:38 von Teamsportbedarf.de
Tags: Fußball Software für Trainer Fußball Übungen zum Aufwärmen Fußball Software für Trainer Spaß beim Fußball Training Thomas Schaaf Uli Borowka Europacup der Pokalsieger Trainer Thomas E

Er ist wie eine eigene Institution bei den Bremern. Trainer Thomas Schaaf ist mittlerweile schon seit 1999 im Amt, wurde mit Werder unter anderem deutscher Meister und insgesamt 3 mal Pokalsieger. Der letzte Erfolg ist nun aber schon einige Jahre her und die Bremer versinken mehr und mehr im Mittelfeld der Liga.

Uli Borowka, seines Zeichens ein ehemaliger Verteidiger der Bremer, forderte nun nach der 1:6-Klatsche bei den Bayern die Entlassung des Trainers. „Ich habe das Gefühl, dass Thomas Schaaf die Mannschaft nicht mehr erreicht! Ich denke, es ist Zeit für Veränderungen bei Werder, und das nicht nur beim Trainer“, so die Ansprache des ehemaligen Profis.

Bei einer Umfrage sahen das rund 70 Prozent der Teilnehmer genau so. Nur 30 Prozent wollen derweil, dass Schaaf weiterhin die Fußball Übungen zum Aufwärmen bei den Nordlichtern leitet. Doch brauchen die Bremer nun nach 14 Jahren wirklich einen Tapetenwechsel? Borowka holte zusammen mit Schaaf die 2 Mal Meisterschaft und 1992 den Europacup der Pokalsieger, doch trotzdem macht er nun mit seiner Kritik nicht langsam.

„Fast jeder Bundesligist spielt mit zwei Sechsern, um kompakt zu stehen, Werder nicht. Da setze ich doch als erstes den Hebel an. Der Trainer wird sich etwas denken, aber es funktioniert nicht...“, so der Verteidiger. Stattdessen rutschen die Hanseaten immer tiefer in die Krise. So sollte Schaaf vielleicht eine neue Fußball Software für Trainer ausprobieren,  denn 47 Gegentore in 23 Spielen sind einfach viel zu viel.

„Ich sage, was ich denke. Und das würde ich auch machen, wenn ich beim Klub angestellt wäre. Ich will nicht, dass dieser Verein in der Versenkung verschwindet“, so Borowka. Bislang gibt es allerdings noch keine Anzeichen dafür, dass Schaaf der Spaß beim Fussball Training in Bremen vergehen würde. Zuletzt stellte sich auch der neue Manager Thomas Eichin hinter den 51-Jährigen. „Kein Kommentar. Es gibt gar keinen Anlass, über den Trainer zu sprechen.“


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