Ribéry im Glück

03.04.2013 16:42 von Teamsportbedarf.de
Tags: Bayern Viertelfinale Juventus Turin Hexenkessel Franck Ribery Arturo Vidal Warnweste rote Karte Champions League Tornetz Rückspiel

Die Bayern haben ein tolles Hinspiel im Viertelfinale hinter sich. Mit 2:0 konnten die Münchner Juventus Turin ausschalten, doch im Rückspiel steht ein absoluter Kampf im Hexenkessel bevor. Trotzdem bleibt vom Hinspiel noch ein kleiner Nebengeschmack.

In der 83. Minute trat Franck Ribéry seinem Gegenspieler Arturo Vidal in die Wade. Offensichtlich ein Revanche-Foul, da der Chilene im kompletten Spiel den Franzosen mehrfach übel von den Beinen geholt hatte. Eigentlich müsste man Ribery eine Warnweste anziehen, denn der Flügelflitzer bekommt in jedem Spiel auf die Knochen.

Nichts desto trotz hätte sich der heißblütige Franzose auch über die rote Karte nicht beschweren dürfen. Von Schiri Clattenburg gab es allerdings noch nicht einmal die gelbe Karte. „Ein hochinteressantes Duell von zwei Topspielern”, so Karl-Heinz Rummenigge über das 90 minütige Duell der beiden Mittelfeldspieler. Der Franzose sieht nach einem beruhigenden 2:0 natürlich alles sehr nüchtern. „Es war ein Duell mit Vidal. Ich habe viel abbekommen und auch verteilt. Aber bei der einen Szene wollte ich zum Ball, treffe aber seinen Fuß. Ich habe mich nicht entschuldigt, er sich auch nicht. Das ist Fußball, das ist Champions League. Kein Problem“, so Ribéry.

Glück im Unglück. Nach einer roten Karte im Halbfinale 2010 war Ribéry für das Finale gegen Mailand gesperrt. Damals ließen die Italiener das Tornetz der Bayern 2 mal zappeln und der Franzose musste zusehen. Genau das hätte im jetzt bei diesem Foul auch blühen können, allerdings hatte Clattenburg das Foul wohl übersehen.

Am kommenden Mittwoch wird es das Duell jedenfalls nicht mehr geben. Nach seiner dritten gelben Karte ist Vidal für das Rückspiel gesperrt, sodass Ribéry ganz entspannt gegen die Fußbälle treten kann.


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