Traoré wird Stuttgart verlassen

03.02.2014 10:32 von Teamsportbedarf.de
Tags: Ibrahima Traoré Borussia Mönchengladbach Max Eberl Edeljoker Timo Werner Thomas Schneider Sportdirektor Fredi Bobic Vertragsverhandlungen Transfer

Die Vertragsverhandlungen mit Ibrahima Traoré sind bei den Stuttgartern nun wohl endgültig gescheitert. Der Flügelflitzer kann somit die Schwaben im Sommer ablösefrei verlassen, was natürlich den ein oder anderen Interessenten hervorruft. Wie es derzeit aussieht hat der 25-Jährige sich aber schon mehr oder weniger für Borussia Mönchengladbach entschieden.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl bezeichnete Traoré bereits als „interessanten Spieler“, der sich seit seinem Wechsel von Augsburg nach Stuttgart im Jahr 2011 extrem entwickelt hat. Doch seine Zeit bei den Schwaben war durchaus von Höhen und Tiefen geprägt. Zunächst war er nur Edeljoker beim VfB, bevor er sich in der Saison 2012/13 endgültig auf der Außenbahn durchsetzen konnte. Insgesamt markierte er in den 32 Saisonspielen 3 Tore und legte 8 weitere Treffer auf. Doch in der aktuellen Saison fiel er Youngster Timo Werner zum Opfer, denn der 17-Jährige hat Traoré auf dem linken Flügel komplett den Rang abgelaufen.

Zwar betont Trainer Thomas Schneider immer wieder, dass Traoré ein außergewöhnlicher Dribbler wäre, doch vor allem die Abschlussschwäche sei seine ausgewiesene Schwachstelle. Trotzdem wollten die Schwaben bis zuletzt mit ihrem Fliegengewicht verlängern, doch am Freitag musste Sportdirektor Fredi Bobic die Hoffnungen der Fans zerstreuen. "Die Vertragsverhandlungen sind gescheitert. Ich bin mir sicher, dass er hier bis zum letzten Tag alles geben wird. Er hat einen super Charakter", so der ehemalige Nationalstürmer.

Angeblich hat sich Traoré schon für einen Verein entschieden, für den er ab dem kommenden Sommer seine Sporttasche packen will und das ist wohl die Borussia aus Gladbach. Einen Transfer im Winter wollten Bobic und Schneider derweil beide nicht zulassen. "Wir wollten seine Qualität bis 30. Juni hier haben. Das ist der Fokus, nicht das Wirtschaftliche", so Bobic.


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