Trainieren der Ausdauer

09.05.2014 13:23 von Teamsportbedarf.de

Ausdauertraining

Das Ausdauertraining kann, in Abhängigkeit davon, welche Ausdauereigenschaft trainiert wird, den Spieler in sehr unterschiedlicher Weise belasten.
Durch die Wahl von Methode und Ziel des Ausdauertrainings hat der Trainer die Möglichkeit die Gesamtbelastung des Spielers im Verlauf des Trainingsjahres zu steuern und damit seine "Form" zu beeinflussen.

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Warum ist Koordinationstraining im Jugendfußball wichtig?

01.04.2014 12:07 von Teamsportbedarf.de

Die Sportwissenschaft definiert Koordination als „das Zusammenwirken von Zentralnervensystemen und Skelettmuskulatur innerhalb gezielter Bewegungsabläufe“. Wer einem Kleinkind zusieht, wie es das Laufen erlernt, kann leicht nachvollziehen, was damit gemeint ist. Es dauert eine Weile, bis die Bewegungsabläufe beherrscht werden. Erst wenn sie automatisiert sind, beginnt das Kind mit der Verfeinerung der Bewegungen. Ähnlich verhält es sich beim Fahrradfahren. Wer einmal bestimmte koordinative Fähigkeiten erlernt hat, verlernt sie in der Regel nicht mehr. Nach einer längeren Pause erfordert es allerdings einige Zeit Übung, bis die Abläufe wieder im vollen Umfang beherrscht werden. Aus biologischer Sicht entwickelt sich durch das Koordinationstraining eine Verbindung einzelner Gehirnzellen. Umso mehr von diesen sogenannten Synapsen im Gehirn eines Menschen hergestellt werden, umso besser ist sein Koordinationsvermögen geschult.

Koordinationstraining contra Play Station
Vielfach wird beklagt, dass Kinder heutzutage unter Bewegungsmangel leiden. Sie verbringen mehr Zeit am Laptop oder mit der Play Station als auf dem Bolzplatz. Selbst Kinder, die aktiv in einem Verein Fußball spielen, setzen in ihrer Freizeit oft Prioritäten, die eindeutig in Richtung Medien gehen. Nicht nur deshalb gehören zum Trainingsprogramm auch umfassenden Koordinationsübungen. Das Training zur optimalen Körperbeherrschung kann gar nicht früh genug beginnen. Zwar können später in der B- und A-Jugend Defizite in diesem Bereich ausgeglichen werden, aber auch hier gilt die alte Weisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Als ideal wird der Einstieg im D-Jugend-Alter angesehen. Wissenschaftler sehen es als erwiesen an, das gut zwei Drittel der koordinativen Befähigungen im Alter von fünf bis dreizehn Jahren erlernt werden.

Herausforderung für den Trainer
Gelegentlich wird Koordinationstraining noch mit Technikübungen verwechselt. Zwar schließt das Erlernen motorischer und koordinativer Fähigkeiten zum großen Teil auch die technisches Ausbildung eines Spielers mit ein, ist aber andererseits eine eigenständige Trainingseinheit. Andere Experten sehen Technik- und Koordinationstraining als eine Einheit. Keine zwei Expertenmeinungen gibt es, wenn es um den Nutzen der Übungen zum Erlernen der Koordination geht. Nur eine optimale Körperbeherrschung führt zu einem perfekten Umgang mit dem Spielgerät Ball. Für jeden Trainer im Jugendbereich ist es eine große Herausforderung, die richtige Gewichtung zu finden und dabei individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Jeder Mensch bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Auch unter Fußballer gibt es koordinationsbegabte und in dieser Hinsicht weniger talentierte Spieler. Für den Trainer besteht die schwierige Aufgabe darin, allen gerecht zu werden.

Was kann beim Training geschult werden?
Die Basis des Koordinationstraining besteht aus neun Grundelementen. Unter der Bezeichnung Anpassung ist die Fähigkeit zu verstehen, sich schnell auf neue Spielsituationen einzustellen. Anpassung bedeutet auch, bestimmte äußerlichen Umstände richtig zu interpretieren. Zum Beispiel, dass der Ball auf einem weichen Untergrund anders aufspringt als auf einem harten Boden. Ein Spieler, der seine Muskulatur analog zu bestimmten Bewegungen einsetzt, beherrscht das Element der Differenzierung. Er kann beispielsweise genau abschätzen, wann er bei einem Kopfball hochspringen muss, um den Ball zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Unerlässlich für die Raumdeckung ist das periphere Sehen. Durch seine koordinative Wahrnehmung trifft der Spieler bei seinem Verhalten die richtige Entscheidung. Auch das Gleichgewicht zählt zu den Basics der Koordination. Wer durch einen Rempler aus dem Gleichgewicht gebracht wird, fällt nicht gleich um und findet schnell wieder in die vorherige Haltung zurück.

Genaues Timing führt zum Erfolg
In vielen Spielsituationen ist gutes Timing gefragt. Wann ist das Abspiel am sinnvollsten? Wann bringt es etwas, den Gegenspieler zu attackieren? Wann springe ich, ähnlich wie bei der Differenzierung, im passenden Augenblick zum Kopfball? Damit Teilbewegungen sinnvoll zusammenfließen und einen flüssigen Bewegungsablauf darstellen, ist die Kopplung ein Teil der Koordinationsübungen. Die Orientierung befähigt wiederum zu einer gut funktionierenden Raumdeckung. Wie stellt der Spieler sich im Raum zum Ball beziehungsweise zum Gegenspieler. Der moderne Fußball verlangt nicht nur dem Torwart ein hervorragendes Reaktionsvermögen ab, auch der Feldspieler muss zu einer schnellen Reaktion fähig sein. Etwa wenn es darum geht, einen abgewehrten Torschuss zu verwerten. Als letztes der neun Grundelemente braucht der Spieler ein gutes Rhythmusgefühl. Gemeint ist damit unter anderem der Schrittrhythmus vorm Schuss und beim Anlauf zu einem Kopfball.

Wie geht Koordinationstraining?
Grundsätzlich sollte die Dauer der Belastung nicht zu hoch angesetzt werden. Dreißig Sekunden pro Übung ist ein akzeptabler Richtwert. Die Übungen selbst sind am effektivsten, wenn sie in einem hohen Tempo durchgeführt werden. Wiederholungen sind solange notwendig, bis eine Verbesserung der Mängel zu erkennen ist. Um den Leistungsstand besser überprüfen zu können, sollten Koordinationsübungen gelegentlich zum Trainingsabschluss durchgeführt werden. So erkennt der Trainer, welche Spieler auch nach der Trainingsbelastung ihre erlernten Fähigkeiten umsetzen können. Die Übungen sind vielseitig. Ein Beispiel ist der Stangenparcour. Zur Vorbereitung legt der Trainer acht bis zwölf Stangen im Abstand von einem halben Meter auf kleinen Hütchen. Die Spieler fangen mit den Laufübungen zunächst mit einem Kontakt pro Feld an. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird auf zwei Kontakte gesteigert. Wichtig ist dabei, dass jeder Durchgang abwechselnd mit dem rechten und dem linken Bein ausgeführt wird. Ein anderer Bewegungsablauf innerhalb des Stangenparcours sind die seitlichen Schritten. Diese Skippings sind verbunden mit dem schnellen Anheben der Knie. Zwei Kontakte pro Feld sind Pflicht.

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Auch im Winter ein vernünftiges Training durchziehen

12.08.2013 10:55 von Teamsportbedarf.de

Der Winter ist für Fußballer nicht unbedingt die schönste Jahreszeit. Wenn der Platz hart gefroren ist, macht es nicht besonders viel Spaß, in die Zweikämpfe zu gehen. Aber dennoch ist es nötig, auch im Winter gut zu trainieren, denn sogar in den Amateurligen gibt es nur eine relativ kurze Winterpause. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, das Training während der Winterzeit durchzuziehen: Auf dem Platz bleiben oder in die Halle gehen. Nicht immer sind beide Möglichkeiten vorhanden. Im Idealfall lassen sich beide Varianten situativ kombinieren.

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Koordinationsschulung als wichtiges Trainingselement

21.06.2013 06:00 von Teamsportbedarf.de

Koordination ist ein komplexer Begriff. Gemeint ist damit im Kern, dass ein Fußballer in der Lage sein muss, seinen Körper in der Bewegung möglichst gut zu kontrollieren. Das ist beispielsweise wichtig, um bei einem Dribbling nicht aus der Balance geraten. Aber auch im Zweikampf, beim Schießen oder auch beim Freilaufen ist eine gute Koordination immer ein Vorteil. Es gibt ganz spezielle Koordinationsübungen, die Sie wahrscheinlich auch kennen und regelmäßig in Ihr Training einbauen. Aber es ist auch möglich, die Koordinationsschulungzu einem festen Bestandteil vieler verschiedener Übungsformen zu machen. Das spart Zeit und erhöht die Effektivität des Trainings.

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Den schwächeren Fuß im Jugendbereich trainieren

27.05.2013 06:00 von Teamsportbedarf.de

Es ist schon erstaunlich, dass es auch heute noch zahlreiche Fußballprofis gibt, die nur mit einem Fuß stark sind. Dabei ist beidfüßig starker Spieler in vielen Situationen klar im Vorteil. Man denke nur an Arjen Robben, der zweifellos in Topform absolute Weltklasse verkörpert, aber in vielen Schusssituationen nicht die optimale Lösung wählen kann, weil er sein rechtes Bein nur notgedrungen mitschleppt. Was wäre ein Robben für ein Spieler, wenn er auch noch mit dem rechten Fuß einen hervorragenden Abschluss hätte?

Schusstraining alleine reicht nicht aus

Wenn es um Beidfüßigkeit geht, dann wird meist sofort von Schusstraining gesprochen. Sicher ist es vernünftig, Jugendspielern eine saubere Technik mit beiden Füßen zu vermitteln. Aber zur Beidfüßigkeit gehört weit mehr. Vom Dribbling bis hin zur Körpertäuschung spielt dieses Thema eine wichtige Rolle. Es gibt beispielsweise Spieler, die immer auf einer bestimmten Seite versuchen, am Gegenspieler vorbeizukommen. Das hat meist damit zu tun, dass diese Spieler nur einen starken Fuß und damit auch nur eine starke Seite haben. Um eine ausgeprägtem Beidfüßigkeit zu erreichen, müssen Sie deswegen einen viel fundamentaleren Ansatz wählen als einfach nur das Schusstraining auf ein Minitor gelegentlich mit dem schwachen Fuß durchführen zu lassen.

Bei allen Übungen auf Beidfüßigkeit achten

Wenn Ihre Spieler durch Pylonen dribbeln, sollten sie bei der Hälfte der Durchgänge den rechten und bei der anderen Hälfte den linken Fuß verwenden. Das ist eine ganz simple Methode, um beide Füße gleichmäßig zu trainieren. Wenn Ihre Spieler über Hürden springen oder über eine Koordinationsleiter laufen, dann sollten Sie einmal mit dem rechten und einmal mit dem linken Fuß abspringen. Sie sehen schon, worauf das alles hinausläuft. Es ist sehr leicht, die Beidfüßigkeit in den ganz normalen Trainingsablauf zu integrieren, auch wenn Ihre Spieler am Anfang vielleicht nicht besonders begeistert sein werden. Schließlich gibt es viele Spieler, die mit dem schwachen Bein nicht ansatzweise so gut sind wie mit dem starken. Aber genau das ist eben der Grund, warum es so wichtig ist, Beidfüßigkeit zu trainieren.

Tendenziell den schwächeren Fuß stärker trainieren

Prinzipiell ist es vernünftig, den schwächeren Fuß häufiger zu trainieren, damit der Unterschied zwischen dem starken und dem schwachen Fuß geringer wird. Das können Sie ganz einfach umsetzen, indem Sie beispielsweise bei einem Trainingsspiel gelegentlich die Vorgabe machen, das für eine Weile Pässe nur mit dem schwachen Fuß erlaubt sind. Oder Sie erlauben Dribblings nur mit dem schwachen Fuß. Allerdings sollten Sie es auch nicht übertreiben. Wenn Sie merken, dass diese Trainingsvariante die Spieler verunsichert, sollten Sie eventuell einen Schritt zurückgehen und erst einmal wieder das Spiel mit dem starken Fuß erlauben.

Auch für den Torwart ist Beidfüßigkeit wichtig

Moderne Torhüter müssen dazu in der Lage sein, den Ball mit dem rechten und dem linken Fuß zu klären. Wenn ein Rückpass etwas zu kurz gerät und der Druck hoch ist, hat der Torwart nicht immer Zeit, den Ball auf den stärkeren Fuß zu legen. Mit einer Rückprallwand kann ein Torhüter das Rückpassspiel ganz alleine trainieren. Dazu muss er den Ball nur immer wieder gegen den Rebounder schießen und dann den Rückpass verarbeiten. Ein Torwart, der mit beiden Füßen gut am Ball ist, kann viele gefährliche Situation entschärfen.

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