Wie groß ist ein Fußballtor?

Das Tor gehört zu den wichtigsten Grundelementen im Fußball. Es gibt zwei Tore, eines wird jeweils von einer Mannschaft verteidigt, in das andere Tor des jeweiligen Gegners soll der Ball untergebracht werden. Ein Tor zählt erst dann, wenn der Ball zwischen den Torpfosten und unter der Latte und hinter der Torlinie angekommen ist. Der Ball muss die Torlinien dabei in vollem Umfang überschritten haben.

Es gibt klare Vorschriften, was die Größe eines Tors im Fußball betrifft. Im Regelwerk steht, dass die Torpfosten einen Abstand von 7,32 Metern aufweisen müssen. Nicht circa, etwa oder ungefähr – nein! Es müssen exakt 7,32 Meter sein. Alle Tore sollen identisch groß sein. Die Unterkannte der Latte muss 2,44 Meter vom Boden entfernt sein. Posten und Querlatte dürfen höchstens 12 Zentimeter breit sein. Alle müssen zudem das gleiche Format aufweisen. Auch die Torlinie muss die selbe Breite wie Pfosten und Querlatte haben. Wichtig sind auch die Tornetze. Diese können an den beiden Pfosten, der Latte und am Boden hinter den Toren befestigt werden. Pfosten und Latte müssen in der Farbe Weiß gekennzeichnet sein. Eine andere Farbe ist nicht möglich.

Es gibt auch kleinere Kasten, wie das Fußballtor umgangssprachlich oft genannt wird, die beispielsweise in der Jugend verwendet werden. Diese sind die Hallenfußball-Tore und die Handball-Tore.

Die Tore im Fußball auf Großfeld müssen immer im gleichen Abstand zu den beiden Eckfahnen auf der Grundlinie stehen.

Das Fußballtor weist auch eine ganz eigene Geschichte auf. 1891 wurde in Nottingham erstmals ein Tor mit Netz genutzt. Auch gab es immer wieder besondere Vorkommnisse mit Toren im Fußball. 1971 brach ein Pfosten auf dem Mönchengladbacher Bökelberg im Spiel zwischen der Borussia und Werder Bremen. Die Partie wurde abgebrochen. Seitdem gibt es Tore in der Bundesliga nur noch aus Aluminium. Auch einen schlimmen Unfall gab es mit einem Tor. 1989 rutschte HSV-Spieler Dietmar Jakobs in ein Tor und verfing sich im Karabinerhaken, mit dem das Netz eigentlich befestigt sein sollte. Seitdem wurden alle Formen von Stahlnägeln oder Karabinerhaken verboten. Der letzte sogenannte „Torfall“ ereignete sich im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und dem BVB Borussia Dortmund 1998. Der Pfosten brach und es kam zu einer 76-minütigen Unterbrechung. Dieser TV-Abend ging in die Geschichtsbücher des Fußballs allgemein und des Fußball-Tores ein.

Fußballtore gibt es aber nicht nur auf Sportplätze oder in Sporthallen zu finden. Vielmehr gibt es auch viele Menschen, die sich gerne ein Tor in den Garten stellen, um ihren Kindern quasi ein eigenes Fußballstadion zu bieten. Wer den Platz und die Möglichkeit hat, kann eine Wiese schnell zu einem Mini-Sportplatz umbauen.

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