Eine gute Mischung zwischen Spaß und harter Arbeit finden

13.09.2013 11:13 von Teamsportbedarf.de
Tags: Trainer Mannschaft Training Fußballtraining Wettbewerbe Eigenmotiviation Übung Trainingseinheit Futsal Trainingsspiel Trainingseffekt

Ein Trainer, der langfristig mit einer Mannschaft zusammenarbeiten möchte, sollte darauf bedacht sein, Spaß und harte Arbeit im Training regelmäßig zu kombinieren. Das ist sehr viel leichter als Sie vielleicht glauben, denn es gibt einige einfache Tricks, mit denen Sie auch anstrengende Übungen mit einem kleinen Spaßfaktor versehen können. Nicht zuletzt kommt es auch darauf an, dass Sie eine offene Kommunikation mit dem Team pflegen, wenn Sie hohe Ansprüche umsetzen möchten. Als Trainer sollten Sie dazu in der Lage sein, Ihre Mannschaft auch bei Trainingseinheiten optimal zu motivieren.

Mehr Spaß durch viele Wettbewerbe im Training

Wettbewerbe sind beim Fußballtraining sehr nützlich, um die Motivation der Spieler zu steigern. Der Spaß bei einer Konditionseinheiten nimmt deutlich zu, wenn die Spieler das Gefühl haben, dass sie sich in einem Wettkampf befinden. Wenn jeder Spieler hingegen nur gegen sich selbst antreten muss, ist das eine schwierige Situation, die eine deutlich höhere Eigenmotivation erfordert. Gerade bei anstrengenden Übungen sollten Sie deswegen möglichst Wettbewerbe kreieren, bei denen die Spieler kaum bemerken, dass sie an ihre Leistungsgrenze gehen. Insbesondere Spieler, die sich ansonsten gerne einmal beim Training schonen, werden durch Wettbewerbe besonders motiviert.

Letztlich ist es möglich, jede einzelne Übung als Wettbewerb auszurichten. Wenn Sie beispielsweise eine Übung haben, bei der die Spieler 10 kg Hantelscheiben über den Platz tragen müssen, können Sie kleine Teams bilden, die gegeneinander antreten. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, die Teams so zusammenzustellen, dass die einzelnen Gruppen auf dem Platz abgebildet werden. Wenn Sie beispielsweise die Stürmer und die offensiven Mittelfeldspieler gegen die Abwehrspieler und die defensiven Mittelfeldspieler antreten lassen, ist das sicher keine schlechte Idee. Ebenso können Sie auch Spieler, die sich vielleicht nicht besonders mögen, in ein Team einteilen, um das Teambuilding zu fördern.

Gelegentlich den Fuß vom Gas nehmen

Als Trainer müssen Sie oft erkennen, dass Ihre hohen Ansprüche nicht immer mit dem vorhandenen Spielermaterial umsetzbar sind. Das sollte aber nicht dazu führen, dass Sie ständig großen Druck ausüben. Stattdessen sollten Sie die Realitäten anerkennen und gelegentlich auch einmal eine Verschnaufpause einlegen. Wenn Sie beispielsweise englische Wochen haben, kann es sinnvoll sein, eine Trainingseinheit einmal etwas unterhaltsamer zu gestalten, beispielsweise indem Sie beim Trainingsspiel einen Futsal Ball einsetzen. Dadurch wird der Spaß erhöht und jeder Spieler muss sich stärker konzentrieren, um den kleineren Ball vernünftig zu kontrollieren. All das trägt dazu bei, dass deer Trainingseffekt besser wird.

Ein gutes Gespür für die Mannschaft entwickeln

Wenn Sie eine Mannschaft leiten, müssen Sie relativ schnell ein Gespür dafür bekommen, wann es notwendig ist, Druck auszuüben, und wann es besser ist, den Spaßfaktor zu erhöhen, um die Mannschaft psychisch zu entlasten. Jedenfalls ist es nicht sinnvoll, ständig auf einen gleichbleibenden Intensitätstevel zu arbeiten, weder physisch noch psychisch. Zudem sollten Sie natürlich auch die einzelnen Charaktere in Ihrer Mannschaft berücksichtigen. Für manche Spieler ist es wichtig, dass der Trainer regelmäßig Druck ausgeübt. Andere Spieler brauchen hingegen Zuwendung und Spaß beim Training, um Top-Leistungen abrufen zu können. Als Trainer sind Sie gefordert, bei jedem Spieler die optimale Herangehensweise zu finden.

 


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