Handball-WM: DHB-Truppe im Viertelfinale

21.01.2013 10:33 von Teamsportbedarf.de
Tags: Taktikfolie Minitore Handball Weltmeisterschaft Handballtraining Eisspray Stefan Kneer Sven-Sören Christophersen Deutschland

Wer hätte das vor dem Turnier gedacht? Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Nach dem tollen Sieg gegen den haushohen Favoriten Frankreich konnte das Team am Sonntag im Achtelfinale souverän den Gegner Mazedonien mit 28:23 besiegen. Auf der Taktikfolie hätte man das Spiel kaum besser Planen können, denn nach einer schnellen 4:0-Führung gab Deutschland die Partie nicht mehr aus der Hand.

Eine der Stärken ist unsere breit besetzte Offensive. 11 verschiedene Torschützen machen die Angriffsaktionen für den Gegner schwer zu durchschauen und selbst wenn es einmal nicht so läuft, haben wir mit Silvio Heinevetter einen Keeper im Kasten, der auch die unhaltbaren Bälle immer wieder abwehren kann.

Stefan Kneer traf die Minitore am Ende 5 Mal und war damit der beste Schütze des deutschen Teams. Dabei war er eigentlich nicht für die erste Garde gedacht, jedoch musste er nach nur 5 gespielten Minuten den verletzten Sven-Sören Christophersen ersetzen, der nach einem Zusammenprall nicht mehr weiterspielen konnte.

Jetzt heißt es für Bundestrainer Martin Heuberger das Handballtraining noch einmal genau abzustimmen, denn am Mittwoch geht es im Viertelfinale entweder gegen Gastgeber Spanien oder gegen den Vize-Europameister aus Serbien. Doch selbst gegen diese Gegner kann man nach dem tollen Sieg gegen Frankreich durchaus optimistisch in die Partie gehen. Vor allem die Abwehr macht momentan einen super Job. Die Gegner müssen sich kontinuierlich mit Eisspray behandeln lassen, denn unsere Jungs verteidigen mit vollem Einsatz das eigene Gehäuse. So kassierte die DHB-Truppe in der ersten Halbzeit gegen Mazedonien gerade mal 9 Gegentreffer.

Egal, wie nun das Viertelfinale ausgehen wird – unsere Jungs haben uns nun schon mehr Freude bereitet, als man es vor dem Turnier gedacht hätte. Doch wollen wir nun natürlich nicht den Teufel an die Wand malen, denn wer die überragenden Franzosen schlägt, der hat auch gegen Spanien und Serbien gute Chancen.

 

 


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