Son vor Wechsel

19.04.2013 10:27 von Teamsportbedarf.de
Tags: Hamburger SV Saison Heung Min Son Premier League Interview Dribbler Sprinttraining HSV Liverpool Tottenham Chelsea Lewis Holtby Bundesliga Pylonen Mainz 05

Auch beim Hamburger SV laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison bereits auf Hochtouren. Ein Name macht den Verantwortlichen und den Fans dabei immer wieder sorgen, denn der Koreaner Heung Min Son lässt sich mit seiner Entscheidung sehr viel Zeit. Seit einigen Wochen wird bereit gemunkelt, dass der 20-Jährige wohl mit einem Wechsel in die Premier League liebäugelt.

„Erst mal möchte ich mich auf die letzten fünf Spiele der Saison konzentrieren. Das ist das Allerwichtigste. Das bin ich meinem Team, dem Verein und den Fans schuldig. Dann haben wir noch genügend Zeit für die Zukunftsplanung“, so Son in einem Interview. Hört sich eigentlich schon sehr nach einem Wechsel an.

Die Hamburger bemühen sich schon seit Monaten, damit der Dribbler auch in der kommenden Saison sein Sprinttraining beim HSV absolviert. Bislang hat der Koreaner noch einen gültigen Vertrag bis 2014, allerdings konnten sich beide Parteien noch nicht über ein neues Arbeitspapier einigen.

Kein Wunder, dass sich nun bereits die ersten Topclubs gemeldet haben. Unter anderem sollen Liverpool, Tottenham und Chelsea schon beim HSV angeklopft haben. Angeblich sollen die Spurs sogar schon ein Angebot über 11,6 Millionen Euro abgegeben haben. Können die Londoner nach Lewis Holtby nun den nächsten Youngster aus der Bundesliga auf die Insel locken? Das es der Traum von Son ist, in England die Pylonen zu umkurven, ist jedenfalls hinlänglich bekannt.

Fragt sich nur, ob der Vertragspoker nicht auch im Bezug auf die Leistung des Koreaners Einfluss hat. Nach überragenden Auftritten wie gegen Dortmund folgten letztendlich 7 Spiele ohne Tor, bis er sich nun zuletzt beim 2:1 über Mainz 05 mit einem Doppelpack zurückmeldete. „Wir wollen die Saison gut abschließen und uns keine Vorwürfe machen müssen, nicht alles dafür getan zu haben. Alles andere ist unwichtig“, so der 20-Jährige.


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