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Braunschweig mit dem ersten Sieg

7 Oct, 2013

Auf diesen Erfolg hat ein Verein und eine ganze Region lange gewartet. Nach dem Abpfiff fielen alle über Braunschweigs Fußballtrainer Torsten Lieberknecht her. Vor allem Klub-Boss Sebastian Ebel wirkte sichtlich erlöst, hatte er unter der Woche seinem Übungsleiter doch noch den Rücken gestärkt.[PreviewBreak]

Als klarer Außenseiter ist der Tabellenletzte beim Derby gegen Wolfsburg angereist, mit 3 Punkten im Gepäck machte man sich wieder auf den Heimweg. „Ich fühle mich beschissen!“, sie Wölfe-Keeper Diego Benaglio. 2:0 hieß es am Ende nach 90 Minuten und für Braunschweig war es der erste Sieg in Deutschlands höchster Spielklasse seit dem 1. Juni 1985, als es noch gegen Bayer Uerdingen ging.

Lieberknecht stand in den letzten Wochen schwer in der Kritik und auch selbst machte er unter der Woche in einer Pressekonferenz den Anschein, als würde er nicht mehr lange auf dem Trainerstuhl sitzen und sein Flipchart kontrollieren. Doch vor allem der Rückhalt der Vereinsführung und der Fans überzeugten ihn, mit altem Elan weiter an der Truppe zu arbeiten. Die Mühe hat sich ausgezahlt, mit einem Sieg gegen Wolfsburg hatte aber niemand wirklich gerechnet.

„Das war ein Zeichen, dass wir alle zu ihm stehen“, so Torschütze Domi Kumbela nach dem Spiel. Nach dem 2:0 fiel allen Beteiligten ein riesiger Stein vom Herzen und auch Lieberknecht selbst blickt nun erwartungsfroh auf die nächsten Aufgaben: „Heute sind alle über sich hinausgewachsen. Ich grüble immer noch ... wie wir jetzt gegen Schalke gewinnen können.“

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