BDFL

 

Der Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) hat sich im März 1957 gegründet. Der BFDL ist der unabhängige, selbständige Berufsverband, der vom Deutschen Fußball Bund lizensierten Fußballlehrer und -trainer mit A-Lizenz. Seine Zielsetzung ist die Wahrung der beruflichen Interessen seiner Mitglieder, sowie die Förderung des Fußballsports. Hauptaufgabe des BDFL ist es, eine professionelle, qualitativ hochwertige Fortbildung für die lizensierten Fußballtrainer nachhaltig sicherzustellen.

 

Durch die dezentrale Organisation in acht regionale Verbandsgruppen will der Verband seinen Mitgliedern ein flächendeckendes, fachlich innovatives und vielfältiges bedarfsorientiertes Fortbildungsangebot unterbreiten. Von 1994 bis 2017 ist der Mitgliederstand des BDFL mehr als 80% gestiegen, auf über 4.950 Trainer. Rund 20% sind Fußballlehrer und 80% A-Lizenz-Inhaber. Aktive Mitarbeit der Profitrainer in Präsidium und Bundesvorstand bilden Thomas Schaaf, Benno Möhlmann, Dieter Hecking, Christian Streich, Achim Beierlorzer und Frank Schmidt.

 

Der BDFL bietet bundesweit Fortbildungsveranstaltungen an, in denen alle Entwicklungen und Innovationen des internationalen Fußballsports zeitnah analysiert und dargestellt werden, um den Trainern höchstmögliche Kompetenz im Fußball zu vermitteln. Besonders gepflegt wird auch ein kollegialer Umgang, die Würde, der Respekt und die Freiheit der Person stehen im Mittelpunkt des BDFL. Fußball ist ein wesentliches kulturelles Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft.

 

 

CBV

 

Die Profifußballtrainer in den Niederlanden sind in einer Vereinigung, die CBV genannt wird, organisiert. Diese orientieren sich bei der Verwaltung und Umsetzung der Fußballpolitik an niederländischen Tugenden: Eine gute Infrastruktur, ein offener Umgang mit anderen Kulturen, die Zusammenarbeit mit anderen Ländern und der internationalen Fußballwelt. Des Weiteren ist die Verknüpfung mit dem niederländischen Fußballverband von großer Bedeutung, da man gleiche Vorstellungen von Training, Entwicklung und Leistung hat.

 

Am 18. November 1990 trafen sich 21 Trainer in Mierlo, um die spezifischen Probleme des Profifußballs zu erörtern. Es wurde dann klar, dass der WON nicht mehr geeignet war, um professionelle Trainer zu vertreten, denn die WON Direktoren und Vorsitzenden waren alle im Amateurfußball tätig und kannten somit die spezifischen Probleme des Profifußballs zu wenig. Man gründete also am 14. Februar 1996 eine unabhängige Vereinigung, die CBV. Dort sind nur Profitrainer tätig und die CBV genießt ein hohes Ansehen in den Niederlanden und dem KNVB (Niederländischer Fußballverband).

 

Am 01. Dezember 2017 hatte man bereits 546 Mitglieder. Einer der Botschafter ist beispielsweise der berühmte Fußballtrainer Guus Hiddink. Die niederländischen Trainer genießen gerade auch im Ausland ein besonderes hohes Ansehen - die Statistik zeigt, dass niederländische Trainer in über 50 Ländern vertreten sind.

 

 

FSA

 

Der Fußballfachverband Sachsen-Anhalt (FSA) ist die Dachorganisation aller Fußballvereine Sachsen-Anhalts. Seine Gründung erfolgte am 19. August 1990 in Magdeburg, wo der Verband auch seinen Sitz hat. Unterteilt wird der Fußballverband Sachsen-Anhalt nochmal in 14 Kreis- und Stadtfachverbände. Insgesamt hat der FSA über 700 Vereine, welche mit über 3.000 Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Präsident des Fußball-Verbandes ist Erwin Bugar, welcher 2012 gewählt wurde.

 

Aktueller Pokalsieger bei den Herren ist der Hallesche FC, Pokalsieger bei den Frauen ist der Magdeburger FFC. Neben dem Halleschen FC bildet der 1. FC Magdeburg das Aushängeschild des Fußballverbandes, beide spielen in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands. Bei den Frauen ist der Magdeburger FFC, welcher in der Regionalliga Nordost und somit auch in der dritthöchsten Spielklasse vertreten ist, das Aushängeschild.

 

Bei Tagungen des Fußballverbandes trifft man sich in Osterburg, denn dort befindet sich die Sportschule des FSA. Es finden nicht nur Trainertagungen statt, sondern auch die Landesauswahlmannschaften bereiten sich dort vor oder sichten Spieler.

 

Die höchste Spielklasse Sachsen-Anhalts ist die Verbandsliga, darunter befindet sich die Landesliga, welche in die Staffeln Nord und Süd eingeteilt wird. Die dritthöchste Ebene der Herrenspielklasse des FSA bilden die sechs Staffeln.

 

BFV

 

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ist die Dachorganisation für 4.611 Fußballvereine in Bayern mit über 1,6 Millionen Mitgliedern. Der BFV ist somit der größte der 21 Landesverbände des DFB und der größte Sportfachverband des Bayerischen Landessport-Verband. Gegründet wurde der BFV im Juni 1946 und ihr heutiger Präsident ist Rainer Koch.

 

Der Pokalsieger der Herren sind aktuell die Würzburger Kickers und bei den Frauen triumphierte der FC Forstern. Insgesamt umfasst der BFV über 26.000 Mannschaften. Der absolute Vorzeigeverein Bayerns ist der Rekordmeister, der FC Bayern München, welche das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg 2018/19 erringen konnten. Des Weiteren hat sich der FC Augsburg in der Bundesliga fest etabliert und erfreut als Sympathieträger große Anerkennung in Bayern. Bei den Frauen ist der FC Bayern München ebenfalls eine feste Größe in der Bundesliga und spielt jährlich um die Meisterschaft mit.

 

Der BFV besitzt eine eigene Sportschule, diese befindet sich in Unterhaching. Dort findet die zentrale BFV-Trainerausbildung statt. Auch die deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer und Frauen richteten hier schon mehrfach Trainingslager aus. Besonderer Gast war 2006 die Nationalmannschaft Paraguays während der Fußball-Weltmeisterschaft. Sie bezog ihr Quartier in der Sportschule Unterhaching.

 

 

 

 

 

 

Berliner Fußball Verband

 

Der Berliner Fußball-Verband (kurz BFV) ist die Dachorganisation aller Fußballvereine in Berlin. Dieser wurde am 11.September 1897 gegründet und besitzt Stand 17.12.2018 genau 157.267 Mitglieder. Er ist Mitglied des Nordostdeutschen Fußballverbandes und ist einer der 21 Landesverbände des DFB. Des Weiteren sind 3.135 Mannschaften und 389 Vereine gemeldet, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes ist Bernd Schultz.

 

Aktueller Pokalsieger bei den Herren ist der FC Viktoria 1889 Berlin und bei den Frauen der 1. FC Union Berlin. Sonstige Aushängeschilder sind Hertha BSC Berlin und der 1.FC Union Berlin, welche beide in der höchsten deutschen Spielklasse spielen. Gerade auch der Nachwuchs spielt im Berliner Fußball-Verband eine große Rolle, da man auf viele talentierte Spieler zurückgreifen kann. Die U15- Junioren haben beispielsweise im Juni den 1.Platz bei einem DFB Sichtungsturnier in Duisburg errungen.

 

Doch es geht dem Verband nicht ausschließlich nur um hervorragende Leistungen, sondern auch um soziales Engagement. Dies ist der Grund, warum man soziale Kampagnen ins Leben gerufen hat, um das Leben in und um den Fußball sozial gerechter zu gestalten. Eines dieser Projekte ist beispielsweise „Fußball grenzenlos“, in welchem man versucht, geflüchtete Menschen schnellstmöglich zu integrieren, um sie in ein sicheres und geregeltes Leben führen zu können.

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