Welche Aufgaben hat ein Co-Trainer?


Die Aufgaben des Co-Trainers im Fußball sind sehr vielschichtig - oder können zumindest sehr vielschichtig sein. Es kommt dabei immer darauf an, wie viele Co-Trainer im Trainerstab integriert sind. Im Profibereich gibt es heute nicht mehr den bestimmten Co-Trainer, der sich um alle anderen Belange neben dem Cheftrainer kümmert. Heutzutage haben die Proficlubs gleich einen ganzen Trainerstab zur Verfügung. Ein Trainer kümmert sich um die Athletik, einer um die spielerischen Elemente, einer um die Offensive und ein anderer um die Offensive. Es gibt Technik-Trainer, Konditionstrainer und vieles mehr.  Viele Trainer vergrößern natürlich die Kompetenz im Team.


In unteren Spielklassen gibt es dann noch den reinen Co-Trainer. Dieser kümmert sich um das Warmmach-Programm (beispielsweise mit einer Koordinationsleiter), um logistische Angelegenheiten auf dem Trainingsplatz (Hütchen, Hürden, Tore und vieles mehr) oder viele andere Dinge, die ihm der Chefcoach vorgibt. Der Co-Trainer ist somit das ausführende Organ des Trainers.

Und nur wenn der Chefcoach nicht da ist, übernimmt der Co-Trainer dessen Rolle.


Die Rolle eines Co-Trainers ist nicht einfach zu definieren, denn jeder Co-Trainer hat in jedem Verein und vor allem unter jedem Trainer eine bestimmte Funktion. Diese genau einzugrenzen oder zu umschreiben ist daher sehr schwer, weil sie stets individuell gehandhabt wird.


Wichtig ist die klare Rollenverteilung im Team Dabei heißt es auch nicht immer, dass der C-Trainer für die gute Laune im Team verantwortlich sein muss. Der C-Trainer ist ganz sicher kein Pausenclown, sondern ein Teil der Mannschaft, der mit seinem Einsatz und Engagement zum Erfolg des Ganzen beitragen möchte.
Der Co-Trainer wird aber auch deshalb Trainerassistent genannt, weil er auch in wichtigen Fragen ein Ansprechpartner für den Cheftrainer sein soll. In vielen Fällen ist heutzutage der C-Trainer sogar der große Taktiker neben dem Haupttrainer.


Früher war es eigentlich die Regel, dass der Co-Trainer irgendwann den Chefcoach ablöst. So war es einst vor allem in der Nationalmannschaft und auch Joachim Löw war bis 206 Co-Trainer, ehe er die Nachfolge von Jürgen Klinsmann antrat.  Es bleibt somit also abzuwarten, ob der seit kurzem neu verpflichtete Co-Trainer der Nationalelf, Thomas Schneider, irgendwann die Nachfolge von Joachim Löw beim DFB antreten wird.


In der Bundesliga ist das aber immer weniger der Fall. Viele Übungsleiter bringen sich ihren Trainerstab und somit die Mitarbeiter ihres Vertrauens gleich mit. Nur noch selten bleiben Co-Trainer unter neuen Trainern im Stab. Nur zu gerne arbeiten die heutigen Chefs immer wieder mit Leuten und Assistenten zusammen, die sie schon länger kennen und schätzen – und vor allem denen sie blind vertrauen.

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