Vor- und Nachteile unterschiedlicher Varianten des Bedruckens von Trikots

Zu einer richtigen Mannschaft gehört auch immer das passende Trikot. Das gilt selbstverständlich nicht nur für König Fußball, sondern für die meisten Mannschaftssportarten. Das Tragen eines einheitlichen Trikots stärkt das Gemeinschaftsgefühl und trägt natürlich auf dem Spielfeld auch zur vereinfachten Wiedererkennung bei.

Um die Shirts mit den gewünschten Aufschriften, Namen und Nummern zu versehen, müssen diese fachmännisch bedruckt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Druck die vielen sportlichen Einsätze und auch die damit verbundenen vielen Wäschen unbeschadet übersteht. Wer einen solchen Druckauftrag erteilt, hat die Qual der Wahl, denn es gibt ganz unterschiedliche Druckarten.

Diese Druckvarianten stehen zur Auswahl

Zu den gängigsten Druckarten für Shirts und Trikots gehören Flexdruck, Flockdruck, Digitaldruck, Siebdruck und Offsetdruck. Die ersten beiden Varianten sind auch unter der Bezeichnung Plottdruck bekannt. Dabei werden aus einer nach individuellen Wünschen designten Folie die Nummern etc. ausgeschnitten und anschließend unter einer hohen Wärmezufuhr auf die Shirts aufgebracht. Das Flexdruck-Verfahren hat den Vorteil, dass die Folie sehr flexibel ist und auch einer verhältnismäßig starke Beanspruchung durch Knicken, Reißen und Waschen standhält. Die Oberfläche der Folie ist dabei sehr glatt, was ebenfalls zur Langlebigkeit des Drucks beiträgt und sich außerdem angenehm anfühlt.

Digitaldruck: geeignet für jedes helle Shirt

Für das Bedrucken von Trikots wird der Digitaldruck eher selten verwendet. Da in diesem Verfahren keine weiße Farbe zur Verfügung steht, lassen sich damit vornehmlich helle Untergründe bedrucken. Nur so kommt das Motiv richtig zur Geltung. Der Digitaldruck, eigentlich Digitaltransferdruck, ermöglicht das Gestalten von Shirts etwa mit selbst geschossenen Fotos oder anderen aufwendigen Motiven. Allerdings ist der Druck nicht sehr strapazierfähig, und der Druck kann nach einer Weile verblassen. Beim Digitaldirektdruck werden die Motive direkt auf den Stoff aufgebracht, was die Oberfläche besonders weich macht und für einen sehr hohen Tragekomfort sorgt. Das Motiv verliert aber gleich beim ersten Waschen an Intensität.

Für beste Druckergebnisse: Offsetdruck

Wer nicht nur ein Trikot oder Shirt bedrucken möchte, sondern gleich eine größere Menge an Textilien in Auftrag gibt, für den kann sich auch das Offsetdruckverfahren eignen. Dieses wird meist nur für Auflagen ab ca. 50 Exemplaren verwendet, da es deutlich teurer ausfällt als die bisher genannten Druckarten. Dafür liefert der Offsetdruck auch mit Abstand das beste Ergebnis. Mit diesem Verfahren ist es möglich, alle Farbkombinationen auf jedem Untergrund abzubilden, und das in aller Schärfe und mit allen Details. Da der Aufdruck auf eine dünne Gummioberfläche aufgebracht wird, kann der Tragekomfort bei großflächigen Motiven leicht eingeschränkt werden.

Aufwendiges Verfahren für komplexe Motive: der Siebdruck

Beim Siebdruck handelt es sich im Grunde genommen nicht um eines, sondern gleich um zwei Druckverfahren. Der Strichdruck wird immer dann eingesetzt, wenn großflächige Motive oder Schriftzüge ohne einen Farbverlauf auf ein Shirt oder Trikot gedruckt werden sollen. Handelt es sich um ein Motiv mit Schattierungen und Farbverläufen, kommt der Rasterdruck zum Einsatz. Das Verfahren ähnelt dem Fototransferdruck, ist aber deutlich aufwendiger und damit auch teurer. Dafür lässt sich eine bessere Farbwiedergabe erreichen, und auch die Haltbarkeit des Drucks fällt länger aus.

Pflegehinweise beachten und Haltbarkeit verlängern

Wer noch nicht sicher ist, welches Druckverfahren für seine Ansprüche, Motive und Einsatzzwecke geeignet ist, kann sich von Experten umfassend beraten und bei der Entscheidung helfen lassen. Um den Druck auf den Shirts und Trikots möglichst lange in guter Qualität zu erhalten, sollten die Pflegehinweise für die einzelnen Druckarten unbedingt beachtet werden.

 

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