In welchen Sportarten benötigt man Leibchen?

Leibchen finden im Sport überall dort Anwendung, wo in einer Masse von Sportlern einzelne Personen schnell und eindeutig identifizierbar sein müssen. Das betrifft vor allem zwei Einsatzbereiche: Zum einen sind die dünnen Hemden wichtig für Sportwettkämpfe mit einem großen Starterfeld – beispielsweise Laufwettkämpfe wie Marathons oder auch Massenstartrennen in Wintersportarten wie Biathlon. Zum anderen werden die Kunstfaser-Überzieher als Trainingsleibchen in Mannschaftssportarten wie Fußball, Rugby, American Football, Baseball, Hockey, Basketball oder Handball benötigt, um einzelne Teams zu kennzeichnen. In Wettkämpfen wiederum tragen diese Spieler ja üblicherweise ihr Mannschaftstrikot, das sich in der Gestaltung deutlich von den Trikots der Gegner abhebt. Deshalb werden die Sportlerleibchen in diesen Sportarten in der Regel nur für das Training genutzt – und bei Turnieren, deren Teilnehmer keine einheitlichen Trikots tragen. Trainingsleibchen machen jedoch nur in Disziplinen Sinn, in denen sich die Spieler mehrerer Mannschaften untereinander auf dem Feld vermischen – für Spiele wie Volleyball oder Fußballtennis sind sie also in der Regel nicht notwendig.

Einsatz der Leibchen im Sport

Die Sportlerleibchen, die bei Massen-Wettkämpfen zum Einsatz kommen, werden zumeist vom Veranstalter gestellt, sind mit dem Logo oder Schriftzug des jeweiligen Events versehen und bieten eine Befestigungsmöglichkeit für Startnummern. Besonders hochwertige Modelle bringen sogar kleine Taschen am Rücken zum Transport von Kleinstgegenständen mit. Die Startnummernleibchen werden über das Laufshirt oder die Ausrüstung im Wintersport gestreift und dürfen den Sportler nicht in seiner Bewegungsfreiheit behindern. Auch eine Wärmewirkung ist bei diesen Modellen nicht erwünscht. Bei vielen Veranstaltungen, wie Städtemarathons oder Freundschaftsspielen im Amateurbereich, dürfen die Teilnehmer ihre Event-Leibchen nach Abschluss des Wettkampfes als Souvenir behalten.

Anders ist dies bei Trainingsleibchen: Sie werden beispielsweise im Fußballtraining zigfach eingesetzt, um die einzelnen Mannschaftsmitglieder bei Trainingsspielen zu kennzeichnen. Deshalb liegt bei diesen Modellen der Fokus auf besonders zeitlosem Design und hoher Strapazierfähigkeit. Da die Trainingshemdchen von vielen verschiedenen Nutzern getragen werden, müssen sie auch regelmäßige Waschgänge gut überstehen.

Merkmale der Leibchen für Sportler

Während Modelle für das Training üblicherweise in sehr knalligen Farben gehalten sind, um die Mitglieder eines Trainingsteams auf dem Rasen oder in der Halle auf den ersten Blick und auch aus großer Entfernung sicher ausmachen zu können, sind Leibchen bei Wettkämpfen häufig eher zurückhaltend gestaltet. Sie sind vor allem wichtig, um Startnummern zu reflektieren oder Werbebotschaften zu vermitteln. Trainingsleibchen hingegen werden nur selten als Werbeträger eingesetzt – das ist beispielsweise im Fußballtraining auf Bundesligaebene der Fall, wo auch beim Training eine große Zuschauerschar vor Ort und dadurch mit Werbeaufdrucken erreichbar ist.

Die Überzieh-Hemden bestehen in der Regel aus robustem, aber sehr dünnem Kunststoff – zumeist kommt hier Polyester oder Nylon zum Einsatz. Diese Gewebe verbinden mehrere Vorteile, weil sie besonders pflegeleicht sind und günstig produziert werden können. Da sie jedoch nicht direkt auf der Haut getragen werden, müssen sie weder besonders hautfreundlich noch atmungsaktiv sein. Durch den geringen Anspruch an die Funktionalität bei Leibchen können sie vergleichsweise günstig hergestellt und erworben werden. Da sie in vielen Vereinen zur Grundausstattung gehören – Trainingsleibchen sind ein wichtiger Teil der Ausrüstung für das Handball- oder Fußballtraining – ist der finanzielle Aspekt durchaus von Bedeutung.

Formen und Größen der Sportlerleibchen

Da sie zumeist nicht für einzelne Nutzer angeschafft werden, sondern als Ausrüstung für gesamte Teams, Veranstaltungen oder Vereine eingekauft werden, sind Leibchen in Universalgrößen gehalten. Die meisten Anbieter haben Einheits-Modelle jeweils für Herren, Damen und Kinder im Sortiment. Die Größen sind dabei so gestaltet, dass verschiedene Körperformen mit einem Modell abgedeckt werden. Das bedeutet vor allem für besonders schlanke Herren und Damen, dass die Zusatz-Bekleidung ihnen oftmals recht lose am Körper hängt. Um Abhilfe zu schaffen, sind neben den einzelnen Größen vor allem verstellbare Formate zu haben: Sportlerleibchen, die nicht in geschlossener Top- oder Hemdform geschnitten sind, sondern lediglich über den Kopf gestreift und dann mit an den Seiten befindlichen Bändern in der Breite eingestellt werden können. Vor allem für Vereine und Großveranstaltungen ist diese Leibchen-Form empfehlenswert, weil sich dadurch Träger mit den unterschiedlichsten Körpermaßen gleichermaßen gut versorgen lassen.

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