Kann ich mit einer leichten Erkältung ins Fußballtraining?

„Jein“ muss die Antwort lauten. Denn es ja am Anfang einer Erkältungskrankheit nicht immer klar, ob es sich um eine Art Verkühlung handelt, die der Gesamtorganismus wegsteckt oder ob es sich beispielsweise um ein Grippe handelt, die durch ein Virus ausgelöst wurde. „Jein“ muss auch deshalb die Antwort lauten, weil manche Menschen eben anders auf Belastungen reagieren, wenn ihr Körper sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet. Dann sind sie anfällig für Krankheiten.

Andere Zeitgenossen trainieren leicht erkältet am Abend, duschen sich und sind nach einem normalen Nachtschlaf am anderen Tag wieder fit.

„Jein“ muss auch deshalb die Antwort heißen, weil der Sportler am Anfang einer Erkältung  noch nicht weiß, wie schwerwiegend die Erkrankung ist oder wie sie sich auswirken kann. Zeitgenossen, die ein sehr gutes Körpergefühl besitzen, wissen vielleicht eher, ob die Erkältung es zulässt, ins Fußballtraining zu gehen. Waren es früher eher die älteren Jahrgänge, die sich nichts anmerken ließen, wenn sie mal „ein bisschen Schnupfen“ hatten, so ist das heutzutage  anders. Das Training zu „schwänzen“, weil der Hals kratzt oder die Nase läuft, ist normal geworden. Falscher Ehrgeiz ist ja wohl auch ungesund.  Allerdings sind viele Fußballer vorsichtiger geworden.

Es gibt nämlich Beispiele genug, bei denen Sportler viel zu früh mit dem Training begonnen haben. Die Folge waren manches Mal dramatisch. Denn wenn der  Körper mit der Abwehr von Viren beschäftigt ist, gibt es unweigerlich Schwachstellen. Das Immunsystem steckt nicht immer alles problemlos  weg. Und bei manchen Sportlern ist die körpereigene Abwehrkraft durch Erkältungen derart angeknackst, dass die anderen Organe nicht mehr komplett geschützt werden können. Die Folge ist dann  höchst nachteilig für den Menschen. Was eigentlich mit viel Bettruhe und zwei, drei Tagen Pause auskuriert werden könnte, nimmt schnell überhand und belastet den Organismus über Gebühr. Man möchte heute schnell gesund werden, doch Husten oder gar Fieber sind nicht zu unterschätzen. Da helfen dann auch keine Pferdesalbe oder sonstige Ausmittelchen mehr.
Schäden  – wie zum Beispiel Herzerkrankungen oder Beeinträchtigungen von Organen – können schlimmstenfalls die Folgen sein. Noch schlimmer ist es meist, wenn in diesen Phasen die Krankheit übergangen und auch nicht genau diagnostiziert wird. Es gibt nichts schlimmeres, wie die Ungewissheit, was die Krankheit mit einem Menschen anrichtet. Deswegen gilt nach wie vor: Nicht jedes Wehwehchen und tropfende Nase  muss auf der Stelle behandelt werden. Aber Vorsicht ist geboten, wenn der Körper ständig Belastungen ausgesetzt ist und noch eine „Zusatz-Schicht“ – sprich ein Fußballtraining – einlegen soll. Dann hört der Spaß nämlich auf.

Deswegen sollten Fußballer, exzellentes Körpergefühl vorausgesetzt, auf ihre innere Stimme hören und ihre körperliche Verfassung genau erspüren. Ist ein stetiger Anflug von merkwürdiger körperlicher Schwäche, Schlappheit oder gar Schüttelfrost zu verzeichnen, so heißt es:  Das Training am besten ausfallen  lasen und rein ins warme Bett. Selbst wenn die Maßnahme sich später als übertrieben herausstellt: Besser ist es, sich vernünftig zu verhalten und nicht den Held zu spielen, der sich vor nichts und niemand fürchtet. Spätestens bei einer Herzmuskelentzündung, deren Ursache oft übergangene Erkältungskrankheiten sind, und vor allem bei extremen Stress-Situationen plus wenig Schlaf ist es mit dem mutigsten Patienten vorbei.  Allerdings sind viele Fußballer vorsichtiger geworden. Es gibt nämlich Beispiele genug, bei denen Sportler viel zu früh mit dem Training begonnen haben. Die Folge waren manches Mal dramatisch. Denn wenn der  Körper mit der Abwehr von Viren beschäftigt ist, gibt es unweigerlich Schwachstellen. Das Immunsystem steckt nicht immer alles problemlos  weg. Und bei manchen Sportlern ist die körpereigene Abwehrkraft durch Erkältungen derart angeknackst, dass die anderen Organe nicht mehr komplett geschützt werden können. Die Folge ist dann  höchst nachteilig für den Menschen. Was eigentlich mit viel Ruhe und zwei, drei Tagen Schlaf auskuriert werden könnte, nimmt schnell überhand und belastet den Organismus über Gebühr. Schäden  – wie zum Beispiel Herzerkrankungen oder Beeinträchtigungen von Organen – können schlimmstenfalls die Folgen sein.

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