Kann man sich Kinesio-Tape auch selbst ankleben?

Man könnte es sich nun ganz einfach machen und diese Frage pauschal mit einem „Ja“ beantworten. Doch dem ist nur teilweise so. Natürlich kann man ein Kinesio-Tape selbst ankleben. Doch ein solches Tape ist nicht einfach ein Pflaster, das man auf eine Wunde klebt und alles wird gut.

So einfach ist das mit der Kinesiologie Tape nämlich nicht. Laien sollte man also den Rat geben, sich mit einem Profi Verbindung zu setzen, wenn man ein Tape dieser speziellen Art und Weise benötigt. Entweder bespricht man das mit dem Hausarzt oder man wendet sich an einen geschulten Physiotherapeuten. Kinesio-Tapes sind noch gar nicht so lange verbreitet, doch die Entwicklung ist rasant. Für diese Tapes gibt es inzwischen reichlich Seminare und Schulungen, sodass gerade Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten, damit auch bestens umgehen können.

Natürlich könnte man sich nun im Internet diverse Filme und Lehrvideos betrachten und es dann selbst ausprobieren. Doch hat solch eine Behandlungsweise eine schmerzenden Stelle am Körper genau diesen Sinn und Zweck. Wenn man sich schon um das – im Vergleich mit normalem Sporttape nicht gerade günstige – Kinesio-Tape erwirbt, dann sollte dies auch dementsprechend professionell angebracht werden.

Trotzdem gibt es natürlich immer wieder Tage und Situationen, an denen man beim Anlegen eines Kinesio-Tapes auf sich alleine gestellt ist. In solchen Momenten sollte man einige Dinge als Anleitung unbedingt beachten:

Die Haut sollte dementsprechend vorbereitet sein. Die angedachten Körperteile müssen eigentlich vollständig enthaart sein, damit das Kinesiotape richtig haftet. An einigen Stellen ist das gar nicht nötig. Der Haarwuchs ist bei jedem Menschen aber auch extrem unterschiedlich. Es steht aber fest: Der direkte Hautkontakt erhöht die Wirkung eines Kinesiotapes extrem.

Vor dem Tapen sollten die Ecken abgerundet werden. Die Schutzfolie sollte eingerissen werden und erst beim Taping abreißen. Dadurch muss die Klebeseite nicht berührt werden. Nach dem Kleben kann man noch mehrfach über das Tape streichen, um die Festigkeit zu stabilisieren. Dadurch haftet es besser. Die Stelle, wo an der Tape angebracht wird, nennt sich Anker. Von dieser Basis aus kann das Tape mit einem sanften Zug auf den gedehnten Muskel aufgestrichen werden. Über den Schmerzpunkt hinaus wird das Tape mit einem kräftigen Zug verklebt. Anfänger sollten auf ein Tape im Nacken aufgrund mangelnder Vorkenntnisse verzichten. Wenn es zu sehr zieht, wäre ein neues Tape ratsam. Wenn die Haut juckt, besteht die Gefahr einer Allergie. Das Tape sollte umgehend entfernt werden. Bereits nach kurzer Zeit sollte ein Effekt eingetreten sein – ansonsten wieder lösen. Ein Minimaleffekt sollte zu spüren sein.

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