Welche Aufgaben hat ein Sportpsychologe?

Ein Sportpsychologe kann auf eine Mannschaft in bestimmten Situationen einwirken und das gesamte Team auf einen richtigen und gemeinsamen Weg bringen. Was früher wohl einmal verpönt war, ist heute bei den Profivereinen gang und gäbe. Sportpsychologen gehören teilweise sogar schon fest zum Trainerteam. Es kommt nicht von ungefähr, dass oft behauptet wird, dass ein Spiel zu einem sehr hohen Prozentsatz im Kopf entschieden wird. Die Psyche spielt auch im Sport eine immer größere Rolle. Es ist einfach enorm wichtig, dass eine Mannschaft an sich und ihre Stärken glaubt. Und wenn man sich für diese Überzeugung eines Sportpsychologen bedienen muss oder kann, dann ist das auch den Trainern heutzutage recht. Sportpsychologen sehen und reflektieren eine Mannschaft oder einzelne Spieler aus einer ganz anderen Perspektive und können deshalb zu der Facette der Trainingshilfen gerechnet werden.

Sportpsychologen gehen bei Fußballmannschaften oftmals völlig unterschiedliche Wege. Zum einen kann man gemeinsam mit dem ganzen Team in verschiedenen Bereichen arbeiten. Doch individuell kann ein Sportpsychologe immer wieder Ansätze finden, um die Spieler zu verbessern. Das kann sich auf die Körperhaltung, die allgemeine Einstellung oder weitere Aspekte im Auftreten des Einzelnen beziehen. Gerade Führungsspieler oder Leistungsträger müssen oftmals viel Druck aushalten. Für viele ist dieser sogar zu groß. Da hilft auch Mal das Gespräch mit einem Fachmann, um eventuelle Bedenken oder Verhaltensweisen zu besprechen. Wie sollte sonst ein Spieler, der eine Mannschaft eigentlich mitreißen soll, aber aktuell nur mit sich beschäftigt ist – aus welchen Gründen auch immer – seine Mannschaft pushen.

Die Sportpsychologie erfasst das menschliche Verhalten, Handeln und Erleben von Personen im Sport. Sportpsychologie besteht zu einem Teil aus der Psychologie, zum anderen aus der Sportwissenschaft. Dabei geht es vor allem um die Entwicklung, Motivation, Lernen und Sozialpsychologie. Dabei wird das Themengebiet der Psychologie im Zusammenhang mit dem Sport genau beleuchtet.

Es gibt dabei nie eine Faustformel, wie die Psychologie bei Sportlern auszulegen oder vielleicht sogar zu beeinflussen ist. Vielmehr geht es darum, die richtigen und korrekten Lösungsansätze für bestimmte Situationen zu finden und letztlich umzusetzen.

Dabei kann es sich um die verschiedensten Verhaltensweisen handeln. Beispielsweise bricht ein Team immer nach einem Rückstand auseinander. Wenn der Sportpsychologe dieses Problem erkannt hat, weiß er genau, wie er damit umgehen muss und wird schließlich für das Team oder in diesem Fall besonders anfällige Spieler richtige Lösungsansätze definieren. Eine Garantie für die Lösung ist das nie, doch es ist definitiv ein Anfang, um sich mit diesem Problem auseinander zu setzen. Und wenn die Zusammenarbeit mit dem Sportpsychologen das Problem schon beheben konnte – umso besser.

Fazit: Psychologen oder ein Psychologe hat dabei ein ganz neues Themengebiet. Dafür gibt es eine spezielle Ausbildung oder auch im Studium bestimmte Schwerpunkte und eine ganz eigene Berufsbezeichnung mit einem Diplom.

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