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Taktik

Heute ist der Fußball ganz besonders von der Taktik geprägt. Die Vereine wissen meistens genau, wie ihre Gegner aufgestellt sind und welche Taktik sie besonders bevorzugen.

Taktik-Trendsetter sind vor allem Weltmeisterschaften. Oftmals ist zu erkennen, dass die Vereine ihre Taktik der erfolgreichsten Taktik bei Titelkämpfen anpassen.

Die richtige Taktik

Doch welche Taktik ist die richtige für meine Mannschaft? Das kommt vor allem auf das vorhandene Spielermaterial an. Was für Spielertypen habe ich in meinem Team, wer passt zu wem und vor allem welche Taktik passt am besten zu meinen Spielern.

Man sollte sich auch nicht auf eine einige Taktik festlegen. Natürlich praktiziert man gerne eine bestimmte Taktik, um sich darauf zu fokussieren, doch umso ausrechenbarer ist man dann auch. Besser ist es, flexibel reagieren zu können. Das bezieht sich auf das eigene Material oder auf den Gegner.Da sind auch Fußballtipps und Fußballtricks gefragt.

Es ist perfekt, wenn man sogar während des Spiels die Taktik auf verschiedenen Positionen durch kleinste Anweisungen ändern kann. Doch es kann noch so viel über Taktik gesprochen werden. Nicht immer gewinnt die Mannschaft mit der besten Taktik – aber doch meistens.

In der Bundesliga wird Thomas Tuchel von Mainz 05 als sogenannter Taktik-Fuchs bezeichnet. Tuchel wechselt oft sein Spielsystem, passt es dem Gegner an, oder richtet es nach ihm aus. Hinzu kommt, dass Tuchel oft rotieren lässt. So ist sich kein Spieler seines Platzes sicher und auch der Gegner weiß nie genau, was auf ihn zukommt. Außerdem wechselt Mainz oft die Taktik.

Spielsyteme und Taktik

Taktik ist ein vielschichtiger Begriff. Dieser bezieht sich vor allem auf das Spielsystem. 4-2-3-1, 4-4-2, 4-2-3-1 oder was es sonst noch alles an Spielsystemen so gibt. Flexibilität ist dabei das Zauberwort. Wer heute erfolgreich spielen möchte, benötigt ein ausgeklügeltes Spielsystem. Im taktischen Bereich lässt das viele Spielräume offen. Wählt meine offensive Strategie, wodurch der Gegner früh gepresst werden soll oder zieht man sich zunächst etwas zurück und lässt den Gegner kommen, um dann überfallartig Konter zu setzen. Jedes Spiel schreibt seine eigenen Geschichten, jedes Spiel benötigt seine eigene Taktik. Viele Trainer sind in dieser Hinsicht zu sehr auf eine bestimmte Taktik bezogen. Durch die passende Literatur oder Fortbildung kann auch dieser Bereich verbessert werden.

Wer die richtige Taktik wählt, der hat die besten Karten, den Platz am Ende auch als Gewinner zu verlassen. Trainingsübungen im Fußballtraining oder Jugendfußballtraining sind dabei entscheidend.

Es gibt um Fußball auch immer Phasen, in denen von einer Revolution bei der Taktik gesprochen wird. Als einst die Viererkette eingeführt wurde, war das so. Die ersten Trainer, die damit agierten, galten als die Pioniere. Doch nach und nach passte sich die Konkurrenz an. Nun gibt es kaum noch Mannschaften, die nicht mit einer Viererkette agieren. Das gilt für die Profis, aber auch für die untersten Amateurligen.

Doch auch heute gibt es immer wieder Tüftler unter den Trainern. Einst war der Libero der Abwehrchef, doch das hat sich mit den Jahren gewandelt. Der Libero wechselte erst von der Position hinter der Abwehr, vor die Abwehr. Damit wurde auch die Phrase des letzten Mannes nichtig. Dann wurde mit einer Dreierkette gespielt. Das bedeutete, dass es den Libero in seiner Form nicht mehr gab. Die Dreierkette verteidigte auf einer Linie und übergab die Gegenspieler. Vorbei waren die Zeiten, in denen der Libero die Bälle ablief und zwei Manndecker ihren Stürmern über den gesamten Platz hinterher rannten. Zumindest die meisten Mannschaften spielen heute aber – wie schon erwähnt – mit einer Viererkette. Vereinzelt sieht man aber auch heutzutage immer wieder Teams, die mit einer Dreierkette spielen. Dann werden die Außenverteidiger automatisch ins Mittelfeld vorgezogen, um dort eine Überzahl zu schaffen. Die Dreierkette soll die Defensive halten, muss aber aus dem Mittelfeld unterstützt werden.

Taktik ist ein Thema, das viel diskutiert ist. Ist die Taktik mit einem oder zwei Sechsern richtig? Lege ich meine Taktik auf einen Zehner aus? Spiele ich mit Zwei Sechsern und einem Zehner, um diesen abzusichern, aber dadurch nur mit einem Stürmer? Oder lege ich mein Augenmerk auf die Außenpositionen?

All das sind Fragen, die jeder Trainer individuell behandeln muss. Man richtet sich nach dem Gegner, der eventuell gewisse Schwachstellen aufweist. Hinzu kommt aber zu allererst das eigene Spielermaterial. Wenn ich schnelle Außenspieler im Mittelfeld habe, dann lege ich meine Taktik nach ihnen aus. Habe ich einen zentralen Mittelfeldspieler, der aber Schwächen in der Defensivarbeit aufweist, dann unterstütze ich ihn eventuell mit zwei echten Sechsern, die ihn permanent absichern. Ansonsten tendiert man eher zur Raute im Mittelfeld, in der ein zentraler Mittelfeldspieler vor der Abwehr agiert und einer in der zentralen Offensive, dieser aber auch immer wieder nach hinten arbeiten muss, um seine Mannschaftskollegen zu unterstützen. In dieser Form ist auch ein System mit zwei Spitzen wieder möglich.

Anderenfalls könnte man auch mit drei Spielern auf einer Höhe im Mittelfeld agieren. Diese hätten aber allesamt Defensivaufgaben zu verrichten, wenn man im Angriff dann mit drei direkten Spitzen spielen sollte. Damit würden die Außenpositionen des Gegners massiv unter Druck gesetzt werden. All das sind taktische Möglichkeiten, die aber jeder Trainer für sich entscheiden muss.

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