Was ist für Trikots besser? Beflocken oder Bedrucken?

Ein Trikot ist für einen Sportler das Aushängeschild und signalisiert die Zugehörigkeit zum Team. Die sportlichen Ziele werden von Sponsoren unterstützt, was für alle Zuschauer erkennbar sein soll. Textilveredelungen wie Beflocken und Bedrucken bringen Embleme, Logos, Marken und Motive eindrucksvoll zur Geltung. Shirts mit Flex- oder Flockveredelung zeichnen sich durch samtweiche Oberflächen aus, die Strukturen von mit Siebdruck oder Sublimationsdruck behandelten Textilien sind glatt und präsentieren Logos, Nummern oder Namen in Fotoqualität. Doch was ist für Trikots besser? Beflocken oder Bedrucken?
 

Beflockung – widerstandsfähig und vielseitig einsetzbar

Mittels Flexdruck oder Flockdruck lassen sich Trikots besonders gut beflocken. Das Flockverfahren eignet sich zur Veredelung von Textilien in großen Stückmengen. Vor allem auf Shirts aus Baumwolle oder Baumwollmixen ist die Beflockungstechnik optimal. Mit dem Flexdruck lassen sich glattere Ergebnisse mit leichtem Glanz erzielen, ähnlich wie beim Bedrucken per Siebdruck. Ein Druck mit Flocktechnik fühlt sich samtiger an und zeigt sich mit leicht strukturierter Oberfläche. Das Beflocken bevorzugen zahlreiche Sportvereine. Ein Trikot kann mit Spielernamen, Nummer oder Vereinsnamen veredelt werden.

Doch die Beflockungstechnik eignet sich auch für jedes herkömmliche Shirt, für Hoodies oder Sweatjacken - gleich ob Sprüche, Logos oder Motive gewünscht sind. Beflockungen punkten mit widerstandsfähiger Materialqualität und präsentieren leuchtende Farben auf hellen sowie dunklen Textilien. Beflockungen sind preiswert und vielfältig einsetzbar. Die Nachteile: Dateivorlagen lassen sich nur per Vektorgrafik umsetzen, filigrane Schriftarten oder changierende Farbverläufe sind schwer oder gar nicht darstellbar, bei Filztextilien besteht zudem eine hohe Fusselneigung.

Drucktechniken für detailgetreue Darstellungen

Hochwertige Drucktechniken sind besonders empfehlenswert für detailgetreue Darstellungen und eine kräftige Farbgestaltung. Der Druck auf einem Shirt kann mit bewährten Verfahren wie Siebdruck, Digitaldruck oder Sublimationsdruck erfolgen. Beim Bedrucken mit dem Siebdruckverfahren werden Motive mit einer eigens konzipierten Schablone auf die Textilien aufgebracht. Auch Fotos lassen sich unkompliziert aufdrucken. Auf dunklen Trikots oder Hoodies müssen die Druckbereiche mit Weiß vorbehandelt werden, um die eigentliche Farbe darzustellen. Weil die Schablonenanfertigung recht aufwändig ist, sollte dieses Druckverfahren nur für größere Auflagen genutzt werden.

Für individuelle Drucke auf Funktionsshirts oder Trainingsjacken ist der Sublimationsdruck hervorragend geeignet. Auch wenn ein Trikot aus Polyester besteht, eignet sich diese Druckmethode. Die Atmungsaktivität verschiedener Stoffe nimmt keinen Schaden. Textilien müssen allerdings hell sein, um eine hohe Druckqualität zu gewährleisten. Sublimationspapier mit Geltinte wird direkt auf dem Druckbereich platziert und bei Temperaturen von etwa 190 Grad und hohem Druck sublimiert. Sublimation ermöglicht das Eindringen von Farben in gasförmigem Zustand. Auch Motive oder Texte für Einzelstücke lassen sich mit Sublimationdrucken realisieren.

Der Digitaldruck ist die perfekte Druckvariante für das Aufbringen von unifarbenen oder mehrfarbigen Druckmotiven auf Shirts. Transfermaterial wird bei dieser Technik nicht benötigt, der Druck erfolgt mittels direktem Auftrag von Tinte. Die Farbschichten sind glatt und leicht, wodurch der Tragekomfort besonders angenehm ist. Das Druckverfahren ist auf hellen und dunklen T-Shirts möglich. Die Vorteile: Leuchtende Farben und exzellente Fotoqualität. Mit dem Digitaldruck können Motive wie Bilder oder Firmen-Logos in facettenreichen Designs perfekt dargestellt werden. Je nach Druckmotiv lässt sich höchste Digitaldruck-Qualität zwischen 360dpi und 2880dpi erreichen. Ob Bedrucken oder Beflocken die bessere Technik ist, hängt von individuellen Ansprüchen ab. Flex- und Flockdrucke eignen sich besonders für die Gestaltung großer Stückzahlen und werden insbesondere für das Trikot-Design von Sportvereinen genutzt, unterschiedliche Druckverfahren lassen mehr Spielraum für persönliche Designs bei Einzelstücken.

Einzigartige Haptik durch Besticken

Neben Beflocken und Bedrucken ist das Besticken eine besonders hochwertige Veredelungstechnik. Durch das Stickverfahren erhalten T-Shirts, Schürzen oder Jacken eine einzigartige Haptik durch die Verwendung edler Garne. Bestickte Kleidungsstücke beeindrucken mit einer besonders stilvollen Optik. Stickereien lassen sich auf jedem Stoff aufbringen und sind überaus haltbar. Zum Besticken eignen sich auch Accessoires wie Taschen oder Merchandising-Artikel.

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