Was bringt Pferdesalbe?

Pferdesalbe wurde, wie der Name schon sagt, dereinst für Pferde entwickelt. Die beanspruchten Beine nach einem anstrengenden Rennen wurden mit dieser Salbe eingerieben, damit sich die wertvollen Pferde schnell und gut erholten. Nach und nach fand die von einem Apotheker im Jahr 1984 erfundene Heilsalbe ihren Platz in den Sporttaschen vieler Profi- und Freizeitsportler. Auch für nicht sportlich ambitionierte Menschen hat die beliebte Salbe ihre Einsatzgebiete. Daher sollte sie in keinem Erste Hilfe Koffer fehlen.

Natürliche Heilpflanzen lindern und heilen

Die Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen ist die Hauptaufgabe der Pferdesalbe. Dabei macht sie sich die natürlichen Heilkräfte von Rosmarin, Kampfer, Arnika und Menthol zunutze. Diese vier Pflanzen sind in nahezu jeder Salbe vorhanden, auch wenn die einzelnen Rezepturen sich leicht unterscheiden. Seit langer Zeit sind die Vorzüge der verwendeten Heilkräuter bekannt und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade diese Kräuter zur Behandlung von leichten Sportverletzungen eingesetzt werden.

Die Wirkung erfolgt in zwei Phasen

Clever wählte der Erfinder die Komponenten für die Pferdesalbe aus, die in zwei Phasen wirkt:

Menthol, Rosmarin und Kampfer arbeiten Hand in Hand. Das Menthol sorgt für angenehme Kühlung des verletzten Körperteils. Im weiteren Verlauf erwärmt sich das Gewebe durch die durchblutungsfördernden Eigenschaften von Kampfer und Rosmarin
Arnika wiederum hat eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaft, die die Genesung begünstigt


Wegen dieser vielfach erprobten Wirkungsweise ist die Salbe die erste Maßnahme bei Verstauchungen und Gelenkbeschwerden. In der ersten Phase kommt die kühlende Wirkung des Menthols zum Tragen, das eventuelle Schwellungen mindert. Im Nachgang folgt eine wohltuende Wärme, die sich entspannend und durch Arnika entzündungshemmend auf die Verletzung auswirkt.

Einfache Anwendung

Anwender schätzen die nicht fettende Konsistenz der heilenden Salbe. Sie hinterlässt keinen schmierigen Film auf der Haut, klebt nicht und zieht schnell ein. Nachdem sie leicht einmassiert wurde, kann ein geeignetes Sporttape die Heilung unterstützen. Dieses stützt den verletzten Bereich, behindert seinen Träger aber nicht und gewährt volle Bewegungsfreiheit.

Der Geheimtipp unter Sportlern

Längst hat sich die positive Wirkung der Salbe in Sportlerkreisen herumgesprochen und kommt nicht nur im Pferdesport zum Einsatz. Ob Fußball, Golf, Tennis oder Joggen, in jeder Sportart findet sie eine sinnvolle Verwendung. Viele beugen im Vorfeld an ihren Schwachstellen, Fuß- und Handgelenken, Schulter oder Knie, mit einem Sporttape und etwas Pferdesalbe vor, um die Verletzungsgefahr möglichst gering zu halten.

Die Benutzung im Alltag

Wer kennt keine schillernden blauen Flecken, einen gehörigen Muskelkater nach der Gartenarbeit oder ein beim Sturz überdehntes Band? Glücklich schätzt sich, wer Pferdesalbe in seinem Erste Hilfe Koffer findet, denn in diesen Bereichen leistet sie gute Dienste. Die positiven Eigenschaften haben sich auch hier bewährt. Zuverlässig schwellen dick gewordenen Knöchel ab, der Muskelkater wird erträglich und der von der ungewohnten körperlichen Arbeit verspannte Rücken entkrampft.

Pferdesalbe hat eine heilende Wirkung bei Gelenkbeschwerden, Kreuzschmerzen, Muskelkater und Sortverletzungen. Sie ersetzt aber bei wiederkehrenden Beschwerden nicht den Gang zum Arzt. Im Zweifel sollte daher immer eine fachkundige Meinung eingeholt werden.

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