Was darf ein Fußballschiedsrichter auf keinen Fall vergessen?

Schiedsrichter sind aus dem modernen Mannschaftssport nicht mehr wegzudenken, ganz egal ob es sich um den Profi- oder Amateurbereich handelt. Bei zahlreichen Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball, Eishockey oder Basketball ist ein Spielbetrieb unter Wettkampfbedingungen nur mit Hilfe eines Schiedsrichters beziehungsweise Schiedsrichtergespanns möglich. Der Schiedsrichter übernimmt die Spielleitung und sorgt gemeinsam mit seinen Assistenten für ein regelwerkgerechtes Spiel. Hierfür benötigen Schiedsrichter natürlich einen speziellen Schiedsrichterbedarf und fachmännische Schiedsrichterausrüstung wie beispielsweise die legendäre und allseits bekannte Schiedsrichterpfeife. Doch wie sieht es im Detail und mit Blick auf die bekannte Sportart Fußball aus? Welche Dinge darf ein Fußballschiedsrichter auf keinen Fall vergessen?

Die Schiedsrichterausrüstung ist von elementarer Bedeutung für den Referee

Mit Blick auf die Fragestellung sind es natürlich erst einmal materielle Dinge aus der Kategorie Schiedsrichterbedarf, welche unter keinen Umständen vom Referee vergessen werden dürfen. Hierzu zählt erst einmal die allgemeine Ausrüstung eines Schiedsrichters wie die Schiedsrichterbekleidung oder die Pfeife. Fußballschiedsrichter tragen ein spezielles Trikot sowie Hose und Stutzen. Sie müssen schließlich gut zu erkennen sein. Um für eine farbliche Abgrenzung zu den Spielerinnen und Spielern zu sorgen, besitzt das Trikot des Referees häufig die Farben Neongelb oder Grün. Die Schiedsrichterpfeife ist zweifellos der wichtigste Bestandteil der Schiedsrichterausrüstung beim Fußball, denn nur mit Hilfe der Pfeife kann sich der Spielleiter im wahrsten Sinne des Wortes "Gehör" bei den Spielern verschaffen. Es gibt jedoch noch weitere Ausrüstung, welche beim Fußball wichtig ist: Einige Beispiele sind hier Stift, Notizblock und natürlich die gelbe und rote Karte. Mit Hilfe der Karten spricht der Referee Verwarnungen gegenüber den Spielern aus, wenn diese sich nicht regelwerkkonform verhalten und beispielsweise einen Gegenspieler gefoult haben. Ohne den Einsatz der Karten wäre es für einen Fußballschiedsrichter unmöglich, eine Partie zu leiten. Die Karten dürfen aus diesem Grund unter keinen Umständen vom Schiedsrichter vergessen werden.

Neben der Ausrüstung benötigt jeder Schiedsrichter ein lückenloses Fachwissen

Natürlich ist es nicht nur wichtig, dass ein Fußballschiedsrichter über seine materielle Ausrüstung verfügt, er muss natürlich auch ein lückenloses und umfangreiches Fachwissen besitzen. Um stets korrekte Schiedsrichterentscheidungen treffen zu können, müssen der Hauptschiedsrichter sowie seine Assistenten bis ins Detail mit dem Regelwerk vertraut sein. Hierbei geht es auch um Kleinigkeiten wie beispielsweise spezielle Regelauslegungen beim aktiven und passiven Abseits. Insbesondere im Amateurbereich, wo es häufig vorkommt, dass ein Hauptschiedsrichter die alleinige Spielleitung übernehmen muss, ist es wichtig, dass der Referee über gute Fachkenntnisse verfügt. Ein Fußballschiedsrichter darf aus diesem Grund auf gar keinen Fall Regeln sowie Sonderfälle des Regelwerkes vergessen, wenn er für einen professionellen und fairen Spielbetrieb sorgen soll.

Was passieren kann, wenn Fußballschiedsrichter keinen guten Job machen

Fehlentscheidungen können im Fußball den kompletten Spielverlauf beeinflussen und nach 90 Minuten sogar zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Insbesondere im Profisport, bei welchem es neben Ruhm natürlich auch um Geld geht, muss daher aus Schiedsrichtersicht dafür gesorgt werden, dass mit einer möglichst hohen Professionalität gearbeitet wird. Wenn Fußballschiedsrichter keinen guten "Job" machen und beispielsweise eine Abseitssituation nicht erkennen oder einen unberechtigten Elfmeter geben, kann dies schnell zu Wettbewerbsverzerrung führen und dafür sorgen, dass einzelne Spieler oder Mannschaften nachweislich benachteiligt werden. Trotz vieler moderner Techniken wie beispielsweise dem Videobeweis zählen im Fußball immer noch die Tatsachenentscheidungen. Die erste Entscheidung des Schiedsrichters ist damit gesetzt und kann im Nachhinein nicht mehr geändert werden. Es ist aus diesem Grund unglaublich wichtig, dass Profi-Schiedsrichter auch wirklich unparteiisch und dazu hervorragend geschult sind.

Fazit: Wenn es darum geht, was Fußballschiedsrichter für einen professionellen Spielbetrieb unter keinen Umständen vergessen dürfen, so geht es um materielle sowie immaterielle Dinge. Zuerst einmal ist es natürlich wichtig, dass jeder Fußballschiedsrichter über die von ihm benötigte Schiedsrichterausrüstung verfügt. Zum Schiedsrichterbedarf zählen beispielsweise Trikot, Hose, Stutzen, die legendäre Schiedsrichterpfeife, aber auch gelbe und rote Karten sowie Stift und Notizblock. Nur mit Hilfe dieser Schiedsrichterausstattung kann ein Fußballschiedsrichter unter professionellen Gesichtspunkten die Spielleitung übernehmen. Darüber hinaus dürfen die Fußballschiedsrichter im immateriellen Bereich natürlich keine Inhalte des Regelwerkes beziehungsweise geltende Schiedsrichterbestimmungen vergessen. Ohne hohe Fachkompetenz ist es für einen Fußballschiedsrichter und seine Assistenten unmöglich, eine Begegnung im Profifußball ordnungsgemäß zu leiten.

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