Welche Übungen zum Sprung- und Schnellkrafttraining gibt es?

Übungen im Rahmen eines Fußballtrainings im Bereich Sprung- und Schnellkrafttraining gibt es reichlich. Sie sollten auch immer regelmäßig und wohl bedacht in die Trainingsinhalte eingebunden werden.

Grundlage für ein intensives Sprungtraining und Schnellkrafttraining ist ein intensives Warmmach-Programm. Das soll nicht einfach eine Floskel zur Einleitung sein, sondern sollte wirklich intensiv betrieben werden. Gerade wenn es um die Sprungkraft und die Schnellkraft geht, sind Sportler immer extrem verletzungsanfällig. Gutes Einlaufen und ein entsprechendes Dehnprogramm sind somit enorm wichtig.

Ansonsten gibt es viele verschiedene Übungen, um die Sprungkraft zu optimieren. Beidbeinige Hocksprünge sind sehr empfehlenswert. Auch Mehrfachsprünge sind beliebt. Sprungläufe sollten ebenfalls ins Repertoire einfließen. Das bedeutet, dass die Spieler im Lauf immer wieder mit einem Bein abspringen. Man sollte diese Läufe auf einem Rasen machen, auf einem weicheren Untergrund ist das auf jeden Fall ratsamer. Mit diesen Übungen wird die Explosivität, die Maximalkraft und auch die Sprungkraft bestens geschult und gefördert.

Schnellkraft wird am besten mit Sprints trainiert. Dazu bieten sich als Kombinationsübung Sprints über 20 bis 30 Meter an. Auch sogenannte Linienläufe sind im Training sehr beliebt. Man sollte das Sprinttraining aber immer auch variieren. Läufe über 50 bis 60 Meter sind ebenfalls ein fester Bestandteil dieser Art des Trainingsaufbaus.

Gerade im Sprintbereich bieten sich immer wieder verschiedene und unterschiedliche Distanzen  mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Auch Läufe über 120 und 150 Meter können dabei gute Wirkungen erzielen und spiegeln sich später in der Explosiv- und Maximalkraft wieder. Jede Übung hat einen bestimmten Sinn und Zweck. Dadurch wird zusätzliche Kraft trainiert und gespeichert.

Es sollte aber auch jedem klar sein, dass man nicht von heute auf morgen mit Übungen für die Sprungkraft und dem Schnellkrafttraining durchstarten kann und sollte. Vielmehr muss man sich in einem Trainingsplan langsam in diese Richtung vorarbeiten. Das ist ähnlich wie in der Saisonvorbereitung beim Fußball. Die Spieler beginnen am ersten Tag auch nicht mit Sprints und 100-Meter-Läufen. Vielmehr wird für die Belastungen in der Maximalkraft im Sprung- und Sprintbereich eine gewisse Art der Grundlagenausdauer vorausgesetzt. Um also an der Sprungkraft gezielt zu arbeiten und auch die Schnellkraft zu verfeinern, sollte man sich also zunächst einmal mit Ausdauerläufen in Form bringen und über einen längeren Zeitraum Kondition bolzen. Erst dann kann man ins Detail gehen und sich sozusagen den feinschliff holen. Auch die Fußballer legen zu Beginn der Vorbereitung die Grundlagen. Erst gegen Ende gehen die Trainer – streng nach Trainingsplan – in die Sprinteinheiten. Ansonsten hätte das auch gar keinen Sinn.

 

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