Wie lange dauert eine optimale Saisonvorbereitung im Fußball?

Vorausgesetzt, es handelt sich nicht um eine Profi-Mannschaft der höchsten drei oder vier deutschen Spielklassen im Fußball, so reicht eine dreimonatige Vorbereitungszeit aus. Dabei ist allerdings zu beachten, dass dieses Vorbereitungsintervall für das Minimum von drei Trainingseinheiten pro Woche gedacht ist. Besser ist ein Training an vier Tagen in der Woche, um auch die Muskulatur vor etwaigen Überlastungen zu schützen. Allerdings ist es nicht schädlich, fünf Mal wöchentlich zu trainieren, wenn dadurch zusätzlich die Laufleistung oder das Krafttraining mit Extra-Zeiten bedacht wird. Entscheidend ist die Intensität der Trainingseinheiten. Diese sind je nach Konditionsstand, Verletzungsrisiko bei den einzelnen Spielern und dem körperlichen Gesamtzustand der gesamten Mannschaft zu variieren. Alleine die Lacktatwerte der Sportler zu ermitteln, reicht dabei nicht aus. Urlaubs- und  Erholungszeiten nach Verletzungen müssen dabei berücksichtigt werden. So gilt es, für Spieler, die erst später in die Vorbereitung für die Saison einsteigen, eigens auf sie zugeschnittene Trainingsziele zu formulieren, um bei ihnen zudem die Motivation hochzuhalten. Denn ein Sportler wird, wenn für ihn ein Extra-Trainingsplan erstellt liegt, mit deutlich mehr Anstrengung und positiver Willensaufwendung die Übungen „abarbeiten“.

Es sollte zudem bei  Mannschaften, deren Trainer besonderen Wert auf Lauftraining und die Fitness legen, weil diese Einheiten zum Beispiel in der vorausgegangenen Saison vernachlässigt wurden oder weil das neue taktische Spielsystem eine viel größere Laufleistung erfordert, durchaus für die Zeit von einem Vierteljahr kontinuierlich in den Trainingsplan eingebaut werden. Im Vordergrund steht auch hierbei die dosierte Anwendung der Laufintervalle. Kurze Sprints über 20, 30, 40 oder 50 Meter können nicht beliebig oft wiederholt werden, weil die Schnellkraft die Muskulatur extrem beansprucht. Jeweils zwei oder drei Intervalle über 800 Meter mit einer drei- oder fünfminütigen Pause sind dagegen auch für die ersten Übungseinheiten zu Beginn der Saisonvorbereitung für die Muskulatur gut verträglich. Eine Mischung zwischen kurzen Sprintstrecken und längeren Passagen ist eines der wichtigsten Elemente der Trainingspläne. Ebenso wie ein gezieltes Krafttraining, das auf den jeweiligen Sportler – je nach Gewicht, Größe, bisherige Verletzungshistorie sowie Anforderungen in den künftigen Spielen – abgestimmt sein muss.  

Damit sind aber weder die Standardsituationen, noch die strategischen Momente, noch der Spielaufbau in den Trainingsintervallen berücksichtigt. Auch hier ist eine fein abgestimmte Mischung zwischen Laufarbeit ganz am Anfang der Vorbereitung, der Steigerung durch gezieltes Krafttraining (wie zum Beispiel mit Laufgewichten), die Weiterführung der Spieltaktik sowie das Üben der technischen Fertigkeiten notwendig. Ein sehr knapp bemessener Teil des Vorbereitungsprogramms sollte sich zudem mit der richtigen Ernährung befassen.

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