Wie viele Spieler müssen von jeder Mannschaft anwesend sein?

Beim Anpfiff eines Fußballspiels müssen mindestens sechs Feldspieler sowie der Torwart auf dem Spielfeld stehen.  Es ist also nicht zwingend notwendig, dass jedes Partie mit 11 gegen 11 beginnt.

Weniger als sieben Spieler inklusive dem Torwart dürfen es aber nicht sein. Sonst pfeift der Schiedsrichter das Punktspiel nämlich nicht an. Sollten sich dann im Verlaufe des Spiels weitere Spieler verabschieden oder ausfallen, kann durchaus weitergespielt werden. Auch die Auffüllung der Mannschaft bis auf elf Spieler ist jederzeit möglich, wenn sich Spieler beispielsweise verspäten.

Ansonsten ist es theoretisch möglich, dass am Ende zwei gegen zwei gespielt wird. Zwei Spieler sind in jedem Fall Pflicht, denn es muss gewährleistet sein, dass der Anstoß ausgeführt werden kann.  Das kann ein einzelner Akteur nun einmal nicht alleine lösen.

Ist eine Mannschaft aber so dezimiert, dass während des Spiels weniger als sieben Akteure auf dem Platz stehen, kann das Team den Schiedsrichter bitten, die Begegnung abzubrechen. Das Spiel wird dann meistens zugunsten der anderen Mannschaft gewertet, die hätte weiterspielen können.

Diese Szenarien beziehen sich aber weitestgehend auf den unteren Amateurfußball. Je höher es geht, umso professioneller wird der Fußballsport betrieben. Umso mehr Spieler stehen im Kader und umso besser sind die Vereine aufgestellt. Das sieht man schon am Trainingsbetrieb, den Trainern, der Spielerqualität, dem betriebenen Aufwand, der Trainingsintensität, den Trainingsinhalten oder den Trainingshilfen.

In den untersten Spielklassen im Amateurbereich ist es aber leider immer wieder der Fall, dass Teams durch Engpässe froh sind, wenn sie gerade einmal elf Spieler zusammen bekommen. Fatal ist es oftmals bei den sogenannten Zweier-Teams. Diese sind oft von der Jugendmannschaft oder der Ersten Mannschaft abhängig. Bestehen dort ebenfalls Engpässe, dann macht es sich gerade bei der Zweiten bemerkbar. Nicht selten müssen diese Teams dann in Unterzahl spielen. Wenn dann auch noch die Soma als sogenannter Auffüller ausfällt, wird es eng. Eine Begegnung von vornherein abzusagen aufgrund von zu wenig Personal, ist aber peinlich und nicht gewollt. Da spielt man hin und wieder auch Mal eine Partie mit weniger Spielern, doch man gibt sich nicht die Blöße und tritt nicht an. Das sollte immer der letzte Ausweg sein. Auch in Unterzahl kann man seinen Stolz bewahren und dann eben auch einmal mit wehenden Fahnen und erhobenen Hauptes untergehen.  Gerade diesen Mannschaften ist es am Ende hoch anzurechnen, dass sie trotz einer Unterzahl antreten und am Ball geblieben sind.

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