Was ist ein Cooper-Test?

Mit einem sogenannten Cooper-Test wird die allgemeine Ausdauer überprüft. Es ist kein Lauf über eine bestimmte Strecke, sondern ein Lauf innerhalb einer bestimmten Zeit. Es geht darum zu erfahren, wie viele Meter in 12 Minuten zurückgelegt werden können und somit die Ausdauerleistungsfähigkeit zu ermitteln. Meistens wird der Cooper-Test auf einer normalen Laufbahn gemacht. Dann steht in der Regel eine Laufbahn über 400 Meter zur Verfügung. Somit kann die zurückgelegte Entfernung am einfachsten gemessen werden. Aber auch andere Strecken sind möglich. Sie sollten aber unbedingt flach sein, um den Schwierigkeitsgrad durch Steigungen nicht zu erhöhen. Dann könnte die Strecke auch durch Hütchen oder Hürden abgesteckt sein.

Um den Cooper-Test am besten zu bewältigen, ist es ratsam ein gleichmäßiges Tempo beim Joggen zu wählen. Es bringt nicht viel zu Beginn des Laufs „Vollgas“ zu gehen und später Runde für Runde langsamer zu werden. Ein gleichmäßiger Laufstil und damit auch eine konstante Schnelligkeit sind deshalb die geschickteste Methode, um den Cooper-Test zu meistern. Der Cooper-Test ist ein anspruchsvoller Lauf, die zurückgelegte Strecke befindet sich im Rahmen einer reinen Mittel- und Langstrecke.

Benannt ist der Cooper-Test nach dem amerikanischen Sportwissenschaftler Kenneth H. Cooper. Er war in den 1970er Jahren maßgeblich an der Verbreitung des vorbeugenden Gesundheitssports beteiligt. In diesem Zusammenhang entwickelte er den sogenannten Cooper-Test. Der zwölfminütige Test gilt auch zur Schätzung der maximalen Sauerstoffaufnahme.

Der Cooper-Test (12min) gehört somit zu den älteren Trainingsmethoden. Sowohl im Sport aber auch in vielen anderen Bereichen wird der Cooper-Test bis heute genutzt, um die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Personen zu ermitteln.

Im Fußball ist es unter anderem eine beliebte Trainingsmethode bei Trainern, den Cooper-Test zu Beginn und dann gegen Ende der Vorbereitungszeit zu machen. Dabei sehen die Trainer genau die Entwicklung ihrer Spieler im zurückgelegten Zeitraum und Training. Wer den Cooper-Test also zu Beginn absolvierte, dann einige Wochen fleißig an der Ausdauer arbeitete, der sollte beim zweiten Test ein besseres Ergebnis erzielen. In diesem Fall wird der Cooper-Test also dazu genutzt, um die Entwicklung des Sportlers zu dokumentieren.

In anderen Fällen wird mit dem Cooper-Test (coopertest) der aktuelle Leistungsstand der betreffenden Person getestet. Die Läufer werden also 12 Minuten auf eine Strecke geschickt. Je nach Alter gibt es dann eine Tabelle (Rechner), wie viele Meter jeder Starter zurücklegen sollte. Wer den Mindestwert der Tabelle entsprechend seines Alters erreicht, hat den Test dann bestanden. Wer darunter liegt, sollte an seiner allgemeinen Fitness arbeiten.

Der Cooper-Test wird auch als Leistungstest bei Sportprüfungen genutzt. Unter anderem müssen Schiedsrichter in den verschiedensten Sportarten einen Cooper-Test laufen, um ihre Prüfungen zu bestehen, oder bestehende Lizenzen zu verlängern. Der Cooper-Test dient in diesem Fall als Nachweis des nötigen Fitnessstandes.

Auch in der Schule wird der Cooper-Test gerne in den Sportunterricht eingebaut. Es gibt auch Abiturprüfungen in verschiedenen Bundesländern, in denen mit dem Cooper-Test gearbeitet wird. Vor dem Test sollte auch auf die richtige Ernährung geachtet werden. Zu viel vor dem Cooper-Test zu sich zu nehmen, könnte sich während des Laufs negativ auswirken.

 

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