Wie oft sollte im Amateurbereich des Handballs trainiert werden?

Handball ist in Deutschland eine bekannte und beliebte Ballsportart, welche mit verschiedenen Spielern in einer Mannschaft gespielt wird. Im deutschen Handball gibt es einen mehrschichtigen Amateur- und Profibereich, wobei Handball dabei im Junioren-, Damen- und Herrenbereich gespielt wird. Doch wie häufig trainieren eigentlich Amateurmannschaften? Wie oft sollten Trainer mit ihren Spielern arbeiten, um auch im Amateurbereich erfolgreich spielen zu können? Der folgende Artikel geht auf die Anforderungen für Amateurhandballer ein und beinhaltet einige Beispiele für die Trainingshäufigkeit in unterschiedlichen Amateurligen des Handballs. 

Handballtraining in der untersten Spielklasse - der Kreisliga

Egal ob im Bereich der Junioren, Damen und Herren die unterste Spielklasse im deutschen Handball ist die so genannte "Kreisliga" oder "Kreisklasse". In dieser Spielklasse treffen die Handballmannschaften nur auf gegnerische Vereine aus der Region beziehungsweise aus dem umliegenden Sportkreis. Auch in der Kreisliga ist es jedoch wichtig, dass die Spieler regelmäßig und dauerhaft miteinander trainieren. Oft ist der Trainer ein so genannter "Spielertrainer", welcher die Mannschaft also nicht nur trainiert, sondern auch gleichzeitig als Spieler auf dem Feld steht. Auch in der Kreisliga wird und muss regelmäßig trainiert werden. Kreisligamannschaften trainieren im Handball in der Regel zwei Mal pro Woche. Das Training findet häufig am Anfang sowie am Ende der Woche statt, wobei immer noch ein bis zwei Regenerationstage bis zum nächsten Meisterschafts- oder Pokalspiel bleiben sollten. Eine Kreisligamannschaft könnte in diesem Zusammenhang beispielsweise an den Tagen Montag und Mittwoch trainieren und anschließend stets samstags ein Ligaspiel bestreiten. Das Handballtraining für Kreisligamannschaften ist wichtig, damit die Spieler unter anderem an ihrer Ausdauer, ihrer Technik und natürlich an ihrem Zusammenspiel als Team arbeiten.

Die wöchentliche Trainingshäufigkeit steigt mit der jeweiligen Spielklasse

Sobald ein Spieler nicht mehr in der Kreisliga, sondern beispielsweise in der Bezirks- oder Landesliga spielt, muss er natürlich auch häufiger trainieren. Es gibt in diesem Zusammenhang durchaus Amateurspieler, welche drei oder vier Mal pro Woche mit ihrer Mannschaft trainieren. In den höchsten Amateurligen gibt es dabei schon fast "profiähnliche" Verhältnisse. Da ein Amateurspieler nicht von seiner sportlichen Tätigkeit leben kann, muss er natürlich trotz der hohen Trainingshäufigkeit darauf achten, dass er seinen beruflichen Verpflichtungen voll und ganz nachkommen kann. Im Amateurbereich ist es Gang und Gebe, dass zum Beispiel Schichtarbeiter, ihre Teilnahme am Training arbeitsbedingt absagen müssen. Bei einer Amateurmannschaft mit einem großen Kader ist die Trainingsbeteiligung jedoch enorm wichtig, um am Wochenende vom Trainer aufgestellt zu werden. Dazu ist es für die Spieler selbst natürlich enorm wichtig, die Übungen im Training durchzuführen, um fit zu bleiben und dauerhaft an den handballbezogenen Fähigkeiten zu arbeiten. 

Warum ist es auch für Amateurspieler wichtig regelmäßig zu trainieren?

Regelmäßiges Training ist für jeden Amateurspieler, unabhängig von seiner Spielklasse, enorm wichtig. Gerade als Amateurspieler ist man schließlich nicht mit einem Talent gesegnet, welches den Trainingsverzicht befürworten könnte. Amateurspieler müssen dazu unbedingt am Mannschaftstraining teilnehmen, um auf dem Feld als eingespieltes und funktionierendes Team agieren zu können. Im Jugendbereich kann auf Handball Trainingsübungen natürlich noch weniger verzichtet werden, schließlich befinden sich die Spieler technisch und taktisch noch in der Entwicklungsphase. Die meisten Handball Trainingsübungen werden auch im Amateurbereich mit Ball durchgeführt. Das Training mit dem Ball ist entscheidend, wenn es darum geht, praxisnah zu trainieren und an wichtigen Fähigkeiten wie Ballbehandlung und Ballkontrolle zu arbeiten. Trainer müssen bei der Gestaltung des Trainings darauf achten, dass die Übungen einen möglichst großen Mehrwert für die einzelnen Spieler als auch für die gesamte Mannschaft haben.

Fazit: Regelmäßiges Mannschaftstraining ist für Handballer im Amateurbereich enorm wichtig. Schon in der untersten Spielklasse, der Kreisliga, trainieren Amateurmannschaften in der Regel bereits zwei Mal pro Woche. In höheren Spielklassen des Amateurbereichs steigt die Trainingshäufigkeit, sodass die Spieler zum Teil schon drei, vier oder fünf Mal in der Woche trainieren. In der höchsten Amateurliga trainieren die Spieler schon fast unter Profibedingungen, was jedoch auch sehr wichtig ist, da viele Spieler schließlich noch in ihrer Entwicklung stehen und den Amateurbereich nur als Sprungbrett für das Profigeschäft nutzen möchten.

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