Was kann man gegen Muskelkater tun?

Das beste Mittel gegen einen Muskelkater ist die Vorbeugung. Das klingt im ersten Moment zwar merkwürdig, ist aber mitunter die beste Möglichkeit, damit am nächsten Tag nicht der gesamte Körper zieht und schmerzt. Aber auch wenn bereits die ersten Anzeichen spürbar sind, gibt es ein paar Tipps und Tricks, damit die nächsten Tage nicht zur Qual werden.

Vorbeugen ist besser als behandeln

Man möchte seine Fitness steigern und gesund leben? Da hilft nur Sport! Doch fast alle Anfänger, welche fit werden wollen, beginnen mit einem zu harten Training. Im Endeffekt sind sie schnell desillusioniert, verwenden ein Sporttape nach dem anderen, damit auftretende Schmerzen und kleinere Verletzungen behandelt werden und plagen sich tagtäglich mit dem Muskelkater. Auch wenn die Muskeln bekannt dafür sind, dass sie enorme Kräfte aushalten, erreichen auch sie irgendwann ihre Grenzen. Jedoch überschätzen sich viele Menschen selbst. Sie gehen davon aus, dass sie jeder Belastung standhalten; auch dann, wenn es sich um Personen mit einer geringen Fitness handelt. Führt der Mensch also eine sehr starke körperliche Betätigung aus (obwohl er gar nicht fit ist) bzw. trainiert er zu lange, wird der Körper und seine Muskeln zu stark belastet. Wer neu in ein Trainingsprogramm einsteigt, sollte daher - zu Beginn der Übungen - mit einem Ausdauertraining beginnen. Ebenfalls sollten die sportlichen Aktivitäten moderat und langsam gesteigert werden. Je langsamer das Training begonnen und gesteigert wird, desto höher stehen die Chancen, dass die Nachwehen am nächsten Tag ausbleiben. Ein weiterer Tipp: Die Durchblutung fördern. Mittels Pferdesalbe bzw. Lotionen oder auch Muskelölen die Muskeln eincremen; auch diese Variante sorgt dafür, dass der Muskelkater vorgebeugt werden kann. 

Sind Schmerzen ein Bestandteil?

Ebenfalls sollte man nicht losstürmen. Nur wer sich richtig aufwärmt und dafür sorgt, dass seine Muskeln warm werden, fördert in erster Linie die Durchblutung und reduziert auch die Verletzungsgefahr. Vor jedem Training sollte sich daher rund 15 Minuten im Vorfeld aufgewärmt werden. Dehnen, Strecken, langsames Laufen - all jene Faktoren helfen dabei, dass die Muskeln warm werden. Auch nach dem Training ist es wichtig, dass nicht mit Lockerungs- und Entspannungsübungen gespart wird. Das langsame Aufhören und das Dehnen nach dem Training sind nämlich genauso wichtig wie das Aufwärmen vor der sportlichen Betätigung. Schlussendlich kann durch die langsamen Übungen (klassisch: das Auslaufen) der Muskeltonus wieder gesenkt werden. 

Wenn selbst das Bücken zur Qual wird

Ist der Muskelkater bereits spürbar, sollte auf keinen Fall ein Masseur kontaktiert werden, der die schmerzenden Stellen durchknetet. Die Massage sorgt nämlich dafür, dass weitere mechanische Irritationen auftreten und der lädierte Muskel in seinem Heilungsprozess behindert wird. Das Fazit: Stärkere Schmerzen, verringerte Heilung, längerer Heilungsprozess. Anders hingegen die Sauna. Vor allem Entspannung hilft dem Körper, sodass er sich wieder entspannen kann. Aus diesem Grund kann ein Besuch in der Sauna oder auch ein heißes Bad für Wunder sorgen. Auch Heilpflanzen bzw. diverse Salben wie die Pferdesalbe oder Sportgels können auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden. Klagt der Betroffene auch über wiederkehrende Krämpfe, kann Magnesium Abhilfe schaffen. Wichtig ist, dass der Betroffene sich selbst Ruhe und eine wohlverdiente Pause schenkt. Denn nach dem Sport ist nicht automatisch vor dem Sport. Auch wenn es keine Hinweise darauf gibt, dass der Muskelkater selbst für eine Schädigung der Muskeln verantwortlich ist, schreit der Körper förmlich nach einer Ruhephase. Man sollte daher auf das Sporttape verzichten und ein bis zwei Tage Pause einlegen. Nur so ist es möglich, dass sich der Körper zu 100 Prozent erholt. Denn auch wenn Sport gesund ist – alles, was der Mensch übertreibt, ist nicht zielführend.

Das Verletzungsrisiko senken – lieber ein paar Tage ruhen als hinken

Denn jene Erholungsphasen sind auch dahingehend wichtig, dass das Verletzungsrisiko gesenkt wird. Wer dennoch - trotz Beschwerden - 100 Prozent gibt, steigert die Gefahr, dass er sich ernsthaft verletzt. Schlussendlich ist der Körper müde und geschwächt; er ist somit nicht voll belastbar und kann - wenn dennoch volle Kraft gegeben wird - der Belastung nicht standhalten.

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