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Fußballtraining

Es gibt zahlreiche verschiedene Formen für ein ausgewogenes Fußballtraining. Trainer können sich heutzutage enorm weiterentwickeln. Es gibt viele Lektüren, Fortbildungen, Trainerseminare oder Anschauungsunterricht – ob live beim Fußballtraining der Profis oder im Internet. Jeder Fußballtraining – egal in welcher Spielklasse – sollte aber auch immer ausgewogen und gut durchdacht sein.

Jede Saison beginnt mit der Vorbereitung auf die Anstehende Punktrunde. Dabei gilt es die etwa vier bis sechswöchige Vorbereitungszeit intensiv zu nutzen. Die Neuzugänge müssen integriert werden, zudem das Spielsystem für die Mannschaft gefunden werden. Spiele ich mit einer oder zwei Spitzen, stelle ich zwei Sechser auf und wie soll die Viererkette aufgestellt sein? Das sind nur wenige Fragen, die in der Vorbereitung für das Fußballtraining beantwortet werden müssen. Zudem wird in dieser Zeit der konditionelle Grundstock für die Mannschaft gelegt. Die Spieler müssen hart arbeiten und teilweise über ihre Grenzen hinausgehen.

Taktische Vorgaben beim Fußballtraining

Die Taktik: Taktische Vorgaben, eine taktische Grundordnung, taktische Disziplin – all das sind Elemente, die in der Vorbereitung ebenfalls gefragt sind. Die Spieler können sich durch gute Leistungen während der Vorbereitung und in den Testspielen für einen Einsatz in der Startelf empfehlen. In dieser Hinsicht gibt es auch zahlreiche und lehrreiche Literatur, mit der sich der Trainer weiterbilden und die Spieler somit verbessern kann.

Auch Koordinationsspiele sollten im täglichen Trainingsbetrieb nicht fehlen. Durch die richtigen Übungen oder auch Fangspiele und das passende und richtig dosierte Training, können Verletzungen verhindert und vorgebeugt werden. Auch für diesen Bereich gibt es nützliche Bücher und Literatur, um ein abwechslungsreiches Training zu gestalten. Eine Leiter, Hürden oder gar ein Koordinationskreuz sollten in jedem Geräteraum nicht fehlen.

Doch natürlich darf auch der Fußball nie fehlen. Eine Einheit ohne Fußball ist eigentlich eine verlorene Einheit. Die Spieler kommen ins Training, um Spaß an ihrem Hobby zu haben. Wenn man nur seine Runden im Wald oder auf der Bahn dreht, verliert man schnell die Lust am Fußball. Natürlich gehören auch diese Einheiten dazu, doch man kann die Konditionsarbeit auch gepflegt in den normalen Trainingsbetrieb einbauen. Die Spieler werden es dem Trainer mit guten Leistungen und reichlich Motivation in den kommenden Einheiten danken.

Das Training mit der Mannschaft darf nie monoton sein. Wichtig ist vor allem, dass die Spieler immer gefordert sind, sie auch mit unüblichen Dingen überrascht werden. Nicht jede Einheit muss sich um Fußball drehen. Es können auch Dinge aus anderen Sportarten einfließen, um neue Reizpunkte zu setzen. Allgemein sind neue Reizpunkte wichtig, auch um das Klima innerhalb der Mannschaft immer wieder aufzufrischen. Da ist ein entscheidender Punkt, denn bei allem Training und kräftezehrenden Einheiten muss ein Team immer funktionieren. Auch ein Saunabesuch oder der gemeinsame Stadionabend sowie ein Mannschaftsabend im Vereinsheim oder ein Kabinenfest in der Spielerkabine tragen dazu bei.

Spielformen beim Fußballtraining

Auch Spielformen sollten im Fußballtraining oder Jugendfußballtraining nie fehlen. Grundlage dafür sind natürlich zwei Torhüter, um eine Spielform unter Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Spielformen sind wichtig, um die Spiellaune der Spieler zu fördern. Jedes Tor ist ein Erfolgserlebnis und kann am Wochenende für das entscheidende Selbstvertrauen sorgen, wenn ein Spieler den Torabschluss sucht.

Als Trainer sollte man sich immer an den großen Trainern orientieren. Vorbilder gibt es genug und auch Spielweisen und Trainingsinhalte, die man übernehmen oder an denen man sich zumindest orientieren kann. Trainer wie Jürgen Klopp, Jose Mourinho, oder Pep Guardiola sind das Maß aller Dinge im Weltfußball. Natürlich haben diese Trainer ganz andere Bedingungen und einen großen Trainerstab. Doch die Grundtechniken des Trainings bleiben die gleichen. Man muss sich damit nur auseinandersetzen. Fußballtraining kann sehr Facettenreich sein. Es kommt immer darauf an, wie man es anwendet und vor allem, wie man es seiner Mannschaft verkauft. Eine Mannschaft muss gerne zum Training kommen und sie muss gerne auf dem Trainingsplatz stehen, weil sie den Worten des Trainers lauscht und versucht seine Vorgaben dementsprechend umzusetzen.

Komplexes, variantenreiches Training ist heutzutage unbedingt nötig. Wenn dann die Qualität und der Charakter einer Mannschaft stimmen, dann kann man viel gemeinsam erreichen. Alles muss jedoch in dieser Hinsicht zusammen passen. Spieler, die dem Verein schaden oder eine Mannschaft nicht weiterbringen, sollten sich einen anderen verein suchen. Auch wer die Philosophie des Trainers nicht teilt, kann sich eigentlich anders orientieren.

Fußballer müssen gehegt und gepflegt werden. Deshalb sollte der Trainer bei allem Training auch immer die Kommunikation mit seinen Spielern suchen. Trainer und Spieler müssen eine Einheit bilden, sonst ist das Thema zum Scheitern verurteilt. Nur gemeinsam können sie den maximalen Erfolg erreichen. Im Training werden dafür die Grundlagen gelegt, bei den Spielen wird die Ernte dann eingefahren, wie es oftmals so schön heißt. Das ist wie im normalen Leben. Wer viel Arbeitet kann sich etwas leisten, so ist es auch im Fußball. Wer viel und gewissenhaft arbeitet, der kann viele Erfolge einfahren. Wenn man vor der Saison in diesen Bereichen bereits die Grundlage gelegt hat, wird man die gesamte Saison davon zehren können. Davon profitieren dann die Mannschaft, der Verein und auch der Trainer. Alle müssen dabei nur immer an einem Strang ziehen.

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