Was bringt ein Rebounder?

Wer in seinem Fußballtraining einen so genannten Rebounder nutzt, der schafft sich zunächst einmal die Möglichkeit, alleine zu trainieren. Fußball ist ein Mannschaftssport und ohne Mitspieler ist ein einzelner Akteur nichts. Im Training sieht dies anders aus. Hier ist er nicht auf die Pässe seiner Kameraden angewiesen. Schießt er auf eine derartige Prallwand, dann bekommt er den Ball zurück - ganz ohne einen einzigen Mitspieler. Möchten Fußballer demnach zum Beispiel nach dem Training Extraschichten einlegen, dann ist ein derartiges Gerät eine ideale Option, um allein weiterzutrainieren. Fußballer nutzen eine Rückprallwand nicht nur draußen auf dem Trainingsplatz. Auch in der Halle erfüllen diese Objekte ihren Zweck.

Viele Techniken - Rebounder bringen viel

Wer seine Fähigkeiten mit einer Returnwand trainiert, der zielt zum Beispiel auf seine Technik ab. So lassen sich unter anderem Pässe wunderbar an einem Rebounder trainieren. Der Schießende entscheidet selbst, ob er den Ball flach, mittig oder hoch an das Gerät schießt. Je nachdem, wofür er sich entscheidet, prallt der Ball in einem entsprechenden Winkel zu ihm zurück. Nun kann er den Ball weiterverarbeiten und einen erneuten Pass spielen. Doch dies muss er nicht. Vielmehr haben Fußballer die Option, den zurückgeprallten Ball aufzunehmen und zu jonglieren. Diese Volley-Techniken sind auch während eines Spiels sehr wichtig und sollten von jedem Akteur beherrscht werden.

Prallwände - Fußballtraining für Torhüter

Selbstverständlich nutzen nicht nur Feldspieler Returnwände, um ihre Technik zu verbessern. Auch Torhüter finden in derartigen Geräten ein ideales Hilfsmittel, um ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Hierbei sind natürlich zum einen die klassischen Komponenten des Torhüterspiels von Interesse. Ganz alleine schießt der Torwart auf die Wand und fängt den zurückprallenden Ball idealerweise mit seinen Händen, anstatt ihn wegzufausten. Je stärker er dabei schießt, desto besser für ihn. Hat er eine entsprechende Entfernung zum Rebounder, ist es auch möglich, dass der Keeper im Stehen schießt und sich dann schnell auf die Erde werfen muss, um den Ball zu halten. Die Übungen sind recht vielfältig. So können auch Torwarttrainer den Part des Schießenden übernehmen. Dabei ist für den Torhüter komplett unvorhersehbar, wo der Ball letztlich landen wird.

Zum anderen steht es Torhütern frei, dieselben Fähigkeiten zu trainieren wie Feldspieler. Dass dies sehr bedeutsam ist, beweist die neue Generation an Keepern. Manuel Neuer ist in diesem Zusammenhang ein exzellentes Beispiel. Er könnte fast schon als Feldspieler agieren, da er über tolle Fähigkeiten mit dem Ball verfügt. Vor allem bei der WM in Brasilien 2014 hat er der Welt gezeigt, wie modern ein Torhüter heute spielen sollte, um seiner Mannschaft in brenzligen Situationen zur Seite zu stehen. Mehrmals rettete Neuer mit Kopfbällen vor den herannahenden Stürmern. Es ist möglich, ein gutes Kopfballspiel wie dieses im Fußballtraining mit einer Prallwand zu üben.

 Fußballtraining mit Partnern

Rebounder eignen sich nicht nur dafür, sie alleine zu nutzen. Auch mit anderen Spielern zusammen fungieren sie als nützliches und effektives Trainingsgerät. Es bietet sich zum Beispiel an, Fußball-Squash zu spielen. Der Reiz liegt darin, dass die Spieler nicht wissen, mit welcher Schärfe der andere Akteur den Ball schießen wird. Auch die Höhe kann einen unvorhersehbar zurückprallenden Ball verursachen. Auf diesen zu reagieren, wird für die Spieler zur Herausforderung. Ihre Reaktionsfähigkeit verbessern Fußballer demnach ebenso, wenn sie im Fußballtraining auf eine so genannte Rückprallwand setzen.

Fazit

Mit einem Rebounder trainieren Fußballer diverse Fähigkeiten. Die Technik steht im Vordergrund. Dabei können grundsätzlich alle Körperteile, die im Fußball den Regeln entsprechend genutzt werden dürfen, einbezogen werden. Am stärksten sind dies die Füße, mit denen geschossen und gepasst wird. Doch auch die Oberschenkel, der Oberkörper sowie der Kopf spielen während eines Matches eine wichtige Rolle. Im Fußballtraining mit einer Rückprallwand lassen sich somit auch Kopfbälle sowie Annahmen mit der Brust üben. Prallwände erfreuen sich schließlich nicht nur bei Feldspielern, sondern auch bei Torhütern einer großen Beliebtheit.

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