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Cooper-Test

Der Cooper-Test ist ein beliebtes Trainings-Element. Gerade in der Vorbereitung wird der Cooper-Test gerne mit in den Trainingsbetrieb eingeflochten.

Benannt ist der Cooper Test nach dem amerikanischen Sportmediziner Kenneth H. Cooper. Mit dem Cooper-Test soll die Ausdauer der Sportler getestet werden. Der Lauf geht exakt über 12 Minuten. Dabei wird die zurückgelegte zeit der Läufer ermittelt.

Besonders anspruchsvoller Cooper Test

Es ist ein besonders anspruchsvoller Test, denn die Strecke liegt genau zwischen einer Mittelstrecke und einer Langstrecke.

Vor dem Cooper-Test sollten sich alle Teilnehmer demensprechend gut aufwärmen, um Verletzungen zu vermeiden. Der Cooper-Test ist ein sehr anspruchsvoller Test. Die vorhandenen 12 Minuten sollten effektiv genutzt werden. Ein zu schneller Beginn des Laufs kann tödlich sein. Wenn man zu schnell angeht, schwinden gegen Ende die Kräfte und der Läufer bekommt Probleme. Es ist am besten, den Cooper-Test in einem tempo zu absolvieren. Das ist aber auch leichter gesagt, als getan. Denn zu Beginn des Laufs fühlt sich jeder noch fit. Viele überschätzen dabei ihre Möglichkeiten, Kraft und Ausdauer. Dabei soll der Cooper-Test genau darüber Aufschluss geben.

In der Trainingsplanung beim Fußballtraining oder beim Jugendfußballtraining flechten Trainer den Cooper-Test gerne zu beginn und gegen Ende der Saisonvorbereitung in den Trainingsablauf ein. Die Spieler und der Trainer können somit den Fitnessgrad feststellen. Wer in den kommenden Wochen dementsprechend gut arbeitet, der wird beim zweiten Cooper-test nach vier bis sechs Wochen ein deutlich besseres Ergebnis feststellen.

In der Vorbereitung spielt die Ausdauer nun einmal eine große Rolle. Es ist die unbeliebteste Zeit bei den Spielern, denn ist gibt nur Freundschaftsspiele oder Testspiele. Aber in der Vorbereitung werden die Grundlagen für die gesamte Saison gelegt. Es gibt viele Theorien darüber, wie man diese intensive Phase gestaltet. Allgemein gibt es zahlreiche Lektüren und Hilfsmittel über das Fußballtraining und natürlich auch separat über das Jugendfußballtraining. Doch letztlich ist es jedem Trainer selbst überlassen, wie er diese Vorbereitung auf die anstehende Saison bestreitet.

Bei vielen Trainern wird in den ersten Wochen nur Kondition gebolzt. Früher hatten wir einen Trainer, der immer sagte: „Fußballspielen könnt ihr nicht, also müsst ihr wenigstens laufen können.“ Doch gerade das ist der falsche Anhaltspunkt. Selbst wenn er mit seiner These, dass wir nichts Fußball spielen konnten, recht hatte – er hatte übrigens unrecht! Gerade wenn ich aber in einem Bereich meiner Mannschaft Defizite sehe, muss ich versuchen, an diesen zu arbeiten. Na klar gehört der Ausdauerlauf nach wie vor zum Trainingsalltag. Auch Medizinbälle dürfen nicht fehlen. Ein Felix Magath hat mit seinem harten Training, dem Zirkeltraining und zahlreichen Läufen auch Erfolg gehabt und Wolfsburg vor einigen Jahren so zur Meisterschaft geführt. Man sollte als Trainer einfach versuchen, eine gute Mischung aus allem zu finden. Denn auch der Ball sollte immer wieder im Mittelpunkt stehen.

Zahlreiche Übungen auch mit dem Cooper Test

Der Fußball ist unser Arbeitsgerät und sollte deshalb nie zu kurz kommen. Zahlreiche Übungen kann ich auch mit dem Ball am Fuß erledigen. Das macht den Spielern mehr Spaß, steigert die Stimmung. Und ganz ehrlich: Ob ich einen Diagonallauf mit einem Ball am Fuß oder ohne Ball erledige, das ist doch wirklich egal.

Auch konzentrierte Sprintübungen ohne Ball sowie Passübungen oder eine gepflegte Passform gehören zum Training dazu. Das muss alles genau ausgearbeitet werden. Doch die Spieler benötigen ein ausgewogenes Training. Gute Leistungen oder Zeiten beim Cooper Test sollten mit einem anderen Training belohnt werden. Bei der nächsten Einheit könnten Koordinationsübungen im Mittelpunkt stehen. Fangspiele sorgen immer für Heiterkeit unter den Spielern. Man kann aber auch ganz neue Wege gehen. Ein Balancebrett ist nicht nur ideal für Spieler, die aus dem Verletzungsstand wieder zurückkommen und sich im Aufbautraining befinden. Es gibt zahlreiche Formen aus den Fußballtipps von Teamsportbedarf.de, in denen die Arbeit auf dem Balancebrett näher beschrieben wird. Damit kann man im koordinativen Bereich bestens arbeiten.

Wichtig ist nur, dass diese Übungen nicht einmalig stattfinden. Ansonsten hat es keinen echten Sinn, so zu trainieren. Regelmäßige Arbeit im koordinativen Bereich mit abwechselnden Übungen ist sehr sinnvoll, stärkt die Spieler und vermeidet Verletzungen.

So bekommt man viel Abwechslung in das Training. Die Spieler freuen sich über die immer wechselnden Impulse.

Das kann sich eigentlich nur auf die Leistung der Mannschaft niederschlagen. Wenn dann noch die Ausrüstung stimmt, dann passt es und man steht vor einer erfolgreichen Saison. Mit der Ausrüstung sind in diesem Fall nicht nur die Trainingsanzüge, T-Shirts und Trikotsätze gemeint. Nein – vielmehr geht es um die Ausstattung des gesamten Teams. Eine Physiotherapeutin oder ein Physiotherapeut sind heute sehr wichtig. Diese sollten aber nicht nur zum eincremen und massieren da sein. Sie sollten gewisse Kenntnisse haben und auch Erstdiagnose stellen können, ob der Spieler zum Arzt muss und vor allem wie ein Spieler eine Verletzung zunächst behandeln muss. Auch die Ausrüstung der ärztlichen Rubrik sollte stimmen. Ein Arztkoffer, eine Eisbox oder zumindest eine Verbandstasche sollten immer dabei sein, um auf eventuelle Unfälle reagieren zu können. Dann ist ein Team bestens ausgerüstet und hat keine Ausreden mehr. Di e Saison kann also beginnen.

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